Donnerstag, 10. März 2011

10 Dinge im März



Dieses Mal gab es von Frau Kemper das Thema "Weltschutz". Was tue ich, was kann ich tun, was tue ich vielleicht nicht oder was sollte ich tun - egal. Wichtig war: sich Gedanken machen!

Im ersten Moment dachte ich 'Wow, 10 Dinge sind viel.', doch ich musste feststellen, dass wir beide hier mehr tun, als vielleicht auf den ersten Blick sichtbar ist.

1. Wir benutzen nur so viel, wie wir auch brauchen. Wenn wir einen Raum verlassen, wird das Licht ausgeschaltet. Auch die Heizung läuft nur dann und auch nur dort, wo wir uns aufhalten und wir sitzen im Winter nicht im T-Shirt auf der Couch. Im Schlafzimmer und nachts ist sie immer aus. Wir kaufen nur so viel ein, wie wir verbrauchen können und müssen ganz selten Lebensmittel wegwerfen. (Das Foto zeigt übrigens den Regler der Heizung. Falls das jemand nicht kennt.)


2. Unser Strom ist Öko ;) Geräte, die nicht benutzt werden, schalten wir komplett aus und lassen sie nicht in Standby.


3. Wir verzichten so gut es geht auf Plastik(müll). Getränke kaufen wir in Glas- und teilweise in PET-Flaschen, aber nicht in Einwegverpackungen.


Sollten wir z.B. im Urlaub keine andere Möglichkeit haben, nutzen wir die Einwegflaschen so lange wie möglich (weiterhin als Trinkflasche, als Transportmittel für Muscheln oder Sand und zu Hause als Wasserspender für die Blümchen). Müll wird getrennt (gelber Sack, Restmüll, Bio, Altpapier, Altglas).


4. Wir achten beim Einkaufen auf regionale Produkte (die Ursprungs- und Abfüllquelle "unseres" Wassers liegt keine 20km von hier entfernt) und darauf, alles zu seiner Zeit zu essen. Erdbeeren im Winter = tabu! Wir haben uns vorgenommen, öfter den etwas weiteren Weg zum Wochenmarkt auf uns zu nehmen und dafür WIRKLICH regional einzukaufen.

5. Ich lege nahezu alle Strecken zu Fuß oder mit der Bahn zurück. Alle zwei - drei Wochen mache ich einen großen Einkauf, dafür brauche ich das Auto, ansonsten steht es. Wenn ich mir (irgendwann demnächst) einen Fahrradhelm gekauft habe, will ich auch öfter mit dem Rad einkaufen fahren.


6. Statt mit aggressiven Putzmitteln putzen wir mit Microfasertüchern und Putzmitteln, die zumindest behaupten, biologisch verträglich zu sein. Da ich kein Chemiker bin, muss ich mich wohl auf die Herstellerangaben verlassen.


7. Wir verzichten unter der Woche nahezu völlig auf Fleisch. Wenn doch totes Tier in den Kühlschrank wandert, dann Bioware aus Deutschland. In Zukunft möchte ich das noch mehr eingrenzen, sprich: Tiere aus biologischer Haltung hier aus dem Landkreis.

8. Wir versuchen, so wenig "neues" Papier wie möglich zu verbrauchen. In der Uni schreibe ich auf Umweltpapier, aus fehlerhaft ausgedruckten Seiten bastele ich Notizblöcke (sofern die Rückseite noch blank ist) und statt Geschenkpapier zu kaufen benutzen wir Zeitungen, alte Poster und ähnliches.

9. Wir versuchen, möglichst sparsam mit Wasser umzugehen. Wir baden ganz selten (der Traummann etwa 1 Mal im Monat, ich 3 Mal im Jahr ^^) und duschen stattdessen, nutzen die Spül-stop-Funktion der Toilettenspülung und das Wassersparprogramm der Waschmaschine (Foto). Im Winter sammeln wir den Schnee vom Balkon in Eimern und nutzen das Wasser zum Blumengießen.



10. Dies ist ein Punkt, der definitiv ausbaufähig ist: Ich will noch mehr drauf achten, woher die Kleidung, die ich trage, kommt. Dazu zählt nicht nur, wo sie gefertigt wird, sondern auch, woher der Rohstoff kommt. Müssen erst tausende von Kilometern zurückgelegt werden, bevor er überhaupt verarbeitet werden kann? Unter welchen Bedingungen wird er angebaut / produziert.
Diese Geschichte ist leider etwas schwieriger nachzuvollziehen, als z.B. die Frage, woher das Gemüse kommt.

Durch Monas Beitrag zum Thema bin ich auf einen interessanten Link gestoßen, den ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.

Liebe Myriam, danke für das tolle Thema! Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, mich zu hinterfragen und zu merken, dass es doch gar nicht soo wenig ist, was man schon tut. Und doch wurde mir klar, dass es noch sehr viel zu tun gibt!

Und ihr so???

Herzliche Grüße

Pony

Edit: Einen tollen Post ebenfalls zu diesem Thema gibt es übrigends da: Hofgoldschmiede

2 Kommentare:

  1. Vielen Dank fürs mitmachen!
    Und ja, ich war auch überrascht, dass da schon eine Menge zusammengekommen ist :-)
    Ich denke aber auch, dass es wichtig ist noch "offene Baustellen" zu haben - ist dies doch ein Zeichen dafür, dass man immer weiter denkt, oder?

    Einen ganz lieben Gruß von
    myriam.

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  2. hups
    vielen dank für edit !
    deine 10 sind sehr gelungen. es macht mir sehr viel mut zulesen, daß es so viel ist was wir tun können und schon tun. wir sind wirklich immer sehr bemüht doch manchmal lassen einen die vielen nachrichten über die zerstörte umwelt wirklich verzweifeln. vieln dank fürs dran glauben lassen. alles liebe martina

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