Sonntag, 29. Dezember 2013

almost over - 2013

Hallo ihr Lieben,

zum Ende des Jahres gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. In letzter Zeit ging es mal wieder richtig rund, ausnahmsweise aber im positiven Sinn ;) Genaueres könnt ihr in den nächsten Zeilen finden. Ok, man könnte das Thema etwas sensibler anschneiden, aber auf mich warten leere Umzugskartons, die gefüllt werden wollen und eine Kündigung, die geschrieben werden muss...

Guten Rutsch euch allen, habt einen guten Start ins neue Jahr und passt auf euch auf. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch und euren Geschichten.

Pony

Jahresrückblick gefunden beim Schäfchen 

Zugenommen oder abgenommen?
Trotz viel Sportelei erstmal nicht abgenommen. Seit ein paar Wochen purzeln zwar die Pfunde, aber das wird nur von kurzer Dauer sein ;)

Haare länger oder kürzer?
kürzer

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
kurzsichtig - und seit vorhin mit dem Gefühl, dass es schlimmer geworden ist *sfz*

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Musste ja nun allein Miete zahlen usw.

Der hirnrissigste Plan?
Mit meiner Mutter 2 Wochen allein in "Urlaub" zu fahren...

Die gefährlichste Unternehmung?
fällt mir spontan nicht ein. Entweder, ich bin langweilig oder es war einfach nix los...

Der beste Sex?
Mit dem südhessischen König ;)

Die teuerste Anschaffung?
ein Kleiderschrank, den ich nun gar nicht brauche *grr*

Das leckerste Essen?
Sushi beim Lieblings-Sushidealer - immer wieder

Das beeindruckenste Buch?
Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes

Der ergreifendste Film?
Uff, da fällt mir nix ein!

Die beste CD?
Am häufigsten gehört definitiv "Volks Rock'N'Roller" von Andreas Gabalier

Die meiste Zeit verbracht mit...?
Freunden

Die schönste Zeit verbracht mit...?
dem Mann ♥

Vorherrschendes Gefühl 2013?
durchwachsen. Die erste Hälfte war größtenteils katastrophal, seit Juni geht es wieder bergauf und ich hoffe, das bleibt erstmal so.

2013 zum ersten Mal getan?
schwanger geworden ♥

2013 nach langer Zeit wieder getan?
einfach mal getan, was ich wollte, ohne Rücksicht auf irgendwen zu nehmen

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
1) bescheurte Kerle
2) Nervenzusammenbruch
3) Streit mit einer Freundin

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
bin ich selbst - ich dache, ich müsse jemanden von mir überzeugen (aber das war gar nicht nötig *haha*)

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
meine und die Mannes-Eltern zu werdenden Großeltern gemacht

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
diese Babygeschichte einfach so anzunehmen, ohne Drama, ohne Pardon und einfach zu uns zu stehen. In Anbetracht dessen, dass wir uns kaum kennen und das total nicht geplant war, finde ich das nicht selbstverständlich.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Schön, dass es dich gibt (muss ich so vom Schäfchen mopsen)

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Hmm, vielleicht sollten das die anderen beantworten.

2013 war mit einem Wort?
Achterbahn

Dienstag, 15. Oktober 2013

Für Alice ;)

Es waren einmal die beiden Prinzessinnen N und M, die in einer fränkischen Weinstadt residierten. Eines schönen Tages reiste der südhessische König C in diese Stadt, um mit den beiden Prinzessinnen einen Abend im Lichtspielhaus zu verbringen. Um den gesellschaftlichen Pflichten nachzukommen (N und C mussten einander noch vorgestellt werden), wurde sich zu einer gemütlichen Runde mit prickelnden Getränken auf M's Balkon verabredet. Doch dann geschah etwas, mit dem niemand gerechnet hatte: Die hünenhafte Gestalt und das vom studentischen Fechten gezeichnete Gesicht C's zogen N sofort in seinen Bann. Als sie ihm die Hand zum Kusse reichte, fuhr ein Blitz hernieder, der ihr den Atem stocken und die Welt um sie herum zum Stillstand kommen ließ. Und auch C verlor sich im Anblick der hübschen Prinzessin, die ihm da vor die königliche Nase geschwebt war. Der Verlauf des Abends war geprägt von einem unköniglichen Verzehr prickelnder Getränke und noch mehr unköniglichem Humor, so dass schnell klar war, dass König und Prinzessin aus dem selben Holz geschnitzt waren.

Prinzessin M gefiel die Situation gar nicht und von Eifersucht getrieben, versuchte sie am nächsten Abend alles in ihrer Macht stehende, eine Kontaktaufnahme zwischen den beiden zu verhindern und N gar mit einem anderen Prinzen zu verpartnern. Doch ihre Bemühungen waren vergeblich und mit Hilfe eines großen sozialen Netzwerkes kamen die beiden schlussendlich doch in Kontakt. Der König lud die Prinzessin alsbald ein, seine Ländereien zu begutachten. Obwohl N die nahezu greifbare Anziehung zwischen ihnen deutlich spürte, sträubte sie sich gegen einen Besuch, da sie nicht wusste, wie M denn nun zu C stand. Diese beteuerte zwar immer wieder, an C nicht näher interessiert zu sein, aber konnte man sich dem sicher sein?

Dann kam der Tag, an dem C's Beharrlichkeit und N's Spontanität aufeinander trafen und ehe sie es sich versah, saß die Prinzessin in einer Kutsche auf dem Weg zum Schloss des Königs. Aus dem geplanten eintägigen Aufenthalt wurde ein viertägiger Kurzurlaub und einzig der Umstand, dass sie nicht genügend Roben eingepackt hatte, veranlasste die Prinzessin schließlich, wieder in ihre fränkischen Gefilde abzureisen. Kurze Zeit später jedoch machte N sich wieder auf, um die Jagdgründe des Königs besichtigen. Dies hatte bei ihrem ersten Besuch nur unzureichend stattgefunden, da die Prinzessin von den Hofnarren des Königs erst einmal auf Herz und Nieren überprüft wurde. Nachdem sie ihre Trinkfestigkeit, einen gesunden Appetit und ihre Gesellschaftsfähigkeit bewiesen hatte, verbrachten sie und der König die restliche Zeit lieber entspannt im Schloss, anstatt über verregnete Felsen, nasse Wiesen und durch dunkle Wälder zu klettern.

Während dieses länger andauernden Besuches wurde klar: Hier hatte das Schicksal zusammen geführt, was zusammen gehört. Allerdings waren es die Eltern des Königs, die dies zuerst bemerkten. Da sie großen Gefallen an der Prinzessin gefunden hatten, setzten sie alles daran, N an ihren Hof zu holen. Auch dieser war mittlerweile klar geworden, dass sie ihre Gefühle für den König nicht länger unterdrücken können würde. Bei einem rauschenden Fest am Hofe des königlichen Bruders offenbarte die Prinzessin sich schließlich dem völlig verdatterten König, der sein Glück gar nicht recht begreifen wollte. Und da die männlichen Gefühlsmühlen ja meistens etwas langsamer mahlen, dauerte es weitere eineinhalb Wochen bis der König der Prinzessin mitteilte, dass er seinen weiteren Lebensweg mit ihr an seiner Seite beschreiten wolle.

Doch was wurde aus M? Diese fühlte sich in ihrem Stolz verletzt, hatte sie den König doch zuerst gesehen. Getrieben von Neid und Missgunst legt sie nun ein gar unhöfisches Verhalten an den Tag und versucht, Prinzessin N vom fränkischen Hofe zu vertreiben. Doch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, der letzte Kelch noch nicht geleert. Ob M in ihrem Bestreben erfolgreich sein oder doch noch zur Vernunft kommen wird, wird die Zukunft zeigen. Und der König und die Prinzessin? Ja, wenn diese nicht gestorben sind, dann telefonieren sie noch heute...


Na, wenn das mal keine Gute-Nacht-Geschichte ist, dann weiß ich's auch nicht ;)

Schlaft gut ihr Lieben,

Pony

Dienstag, 8. Oktober 2013

20 facts about me

Bei Ricarda habe ich den Tag gesehen und da ich ja schon wieder ewig nichts gepostet habe, mir aber auch gerade nichts anderes einfällt, gibt es nun auch hier 20 wahllos zusammen gewürfelte, vielleicht auch nutzlose Infos über mich:

1. Ich liebe es, mit den Fingern oder mit Stäbchen zu essen. Besteck finde ich langweilig.


2. Ich bin wohl der größte Prokrastinator, den die Welt je gesehen hat und ich hasse mich dafür.

3. Ich habe keine Probleme damit, frei vor anderen Leuten zu sprechen. Erst am Wochenende hab ich vor 120 Frauen dummes Zeug quatschen müssen und es hat wunderbar geklappt. Und wehe, man hört mir nicht zu, dann werd ich richtig böse!

4. Ich telefoniere nicht gern und es gibt nur wenige Menschen, mit denen ich es richtig lang aushalte.

5. Obwohl ich noch nie wirklich regelmäßig geraucht habe, habe ich manchmal totale Lust darauf und lass dieser dann auch freien Lauf.

6. Ich liebe Schuhe! Da schrecke ich auch vor großen Höhen oder wilden Mustern nicht zurück.


7. Obwohl ich selten bis nie Sport mache, wurde mir neulich gesagt, dass ich einen sehr muskulösen Körper habe (von einem Sportprofi!). Das hat mich sehr gefreut *_*

8. "Ich dachte: 'Wahnsinn, die sieht aus wie Dita von Teese!', als ich dich das erste Mal gesehen habe." - ist eins der schönsten Komplimente, das ich je bekommen habe.

9. Mein Bedürfnis nach körperlicher Nähe ist momentan so groß, dass es manchmal unerträglich ist.


10. Wenn ich könnte, würde ich ständig Dirndl tragen.

11. Ohne Brille finde ich mich auch in meiner eigenen Wohnung kaum zurecht.

12. Mein Apfelfon und ich sind verwachsen. Ich nutze es wirklich für alles: zum Quatschen mit Freunden, als Kamera, zum Musikhören, als Kalender, Nachschlagewerk, zum Dragon City spielen...


13. Ich bekomme unheimlich schnell blaue Flecke und sehe daher immer aus, als wäre ich verprügelt worden.

14. Ich bin total hektisch und kann ganz schlecht auf mich und meine Sachen aufpassen. In den letzten Monaten habe ich 4 iPhone-Hüllen geschrottet, weil mir das Teil so oft runter fällt :(

15. Ich fahre wahnsinnig gern Auto und noch viel lieber schnell.


16. Mein 2. Vorname ist der meiner Patentante. Sie ist ein wahnsinnig toller Mensch, mein Vorbild und ich liebe sie sehr. Deshalb trage ich ihren Namen mit Stolz und lege Wert darauf, dass er auf offiziellen Dokumenten wie Zeugnissen erscheint.

17. Mein 3. Vorname ist Spontanität. Ich bin Spezialistin im "schnell ein paar Sachen zusammen packen und für unbestimmte Zeit irgendwo irgendwen besuchen".

18. Ich kann so laut schreien, dass ich die Stimmbänder merklich vibrieren fühle und Ohrenpfeifen von mir selbst bekomme.

19. Im Schnitt falle ich einmal im Monat eine Treppe runter oder hoch. In Kombination mit Punkt 13 sorgt das natürlich dafür, dass ich es mir im Sommer gut überlegen muss, ob ich eine kurze Hose anziehe oder nicht.

20. Ich steh auf "bad boys". Hat ein Kerl die ein oder andere (Kneipen-) Schlägerei im Lebenslauf, ist Jäger/im Besitz eines Waffenscheins oder trägt er gar nen Schmiss im Gesicht, steigen die Aktien deutlich. Als vor 1,5 Monaten ein Exemplar vor mir stand, das alle diese Kriterien (und noch viele mehr!) erfüllte, war es um mich geschehen, aber das ist eine andere Geschichte...


Auch ich werde niemanden speziell taggen, ich bin müde und will ins Bett ^^ Aber ich freue mich, wenn ihr mitmacht und mir einen Kommentar mit Link zu eurem Beitrag hinterlasst. Ich lese dieses "sinn- und nutzlose" Zeug nämlich sehr gern ;)

Gute Nacht ihr Lieben,

Pony

Samstag, 7. September 2013

Nachtschicht

Mal wieder *sfz*


Diese Hausarbeit schiebe ich nun im 4. Semester vor mir her! Beim ersten Mal war der Kurs total chaotisch und unstrukturiert, dementsprechend chaotisch die Themenverteilung und -bearbeitung. Wäre die erste Hausarbeit gewesen, ich war unsicher, also wurde das Ganze nix. Im Semester drauf einen anderen Kurs des Moduls belegt, bessere Dozentin gehabt, eigentlich ganz gutes Thema, aber 4 Hausarbeiten + 1 Protokoll in 6 Wochen? 2 Hausarbeiten schaffte ich nicht, diese war wieder dabei. Letztes Semester hab ich es gar nicht erst versucht, fragt mich nicht, warum. Und nun sitze ich wieder hier, will bzw. MUSS dieses Ding endlich schreiben, aber kriege keinen vernünftigen Satz zustande.

Englische Sprachwissenschaft liegt mir sowieso nicht so wirklich. Metaphern finde ich zwar total spannend, aber eher unter lyrischer als sprachwissenschaftlicher Ananlyse :(

Abgabetermin (MONTAG!) und die ständige Angst, irgendwo ein Zitat zu übersehen und mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert zu werden, sitzen mir im Nacken und machen Witze über mich. Über allem schwebt der Ärger über mich selbst, dass ich es schon wieder nicht auf die Reihe kriege.

Allerdings bin ich in solchen Momenten dankbar dafür, dass ich nicht Journalistin geworden bin. Schreiben, wenn ich muss, ist einfach nicht mein Ding.

Eigentlich wollte ich längst fertig sein und die Karl-Lagerfeld-Doku gucken *heul*

Ich schmeiß das Studium und werd Pirat! So! Ach Mist, werde ja seekrank :-/

Montag, 26. August 2013

Statt Postkarten ;)

Moin zusammen :)

Vielen lieben Dank erstmal für eure Kommentar zum letzten Post, ich habe mich sehr über eure durchweg positiven Reaktionen gefreut!

Großspurig habe ich auch angekündigt, dass es wieder öfter was zu lesen gibt - und dann bin ich in Urlaub gefahren, ohne zu wissen, ob ich überhaupt mit dem www verbunden sein werde *sfz* Aber was soll's, "dieses Internet" ist ja zum Glück sogar in den entlegendsten Regionen der Welt angekommen, weshalb ich euch nun eine virtuelle Postkarte vom Comer See zukommen lassen kann.



Im April war es grau und kalt und mir ging es schlecht, also habe ich von Muttern zu 2 gemeinsamen Wochen in Italien überreden lassen. Nunja. Dumm war's nicht, aber die klügste Idee aller Zeiten sieht auch anders aus. Seit Samstag sind wir nun hier, die fast 8 stündige Fahrt haben wir gut überstanden. Allerdings gehen uns nun langsam aber sicher die Gesprächsthemen aus :-/ Sowas hatte ich befürchtet, da sie und ich in völlig unterschiedlichen Welten leben. Oft habe ich das Gefühl, meine Mutter sieht nur die negativen dinge des Lebens, kann sich nur beschweren. Egal, wie schön es gerade ist, irgendwas findet sie immer, worüber sie meckern kann. Und wenn gerade nichts greifbar ist, muss ihre Ehe herhalten oder irgendwelche anderen Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit. Zwar hatte ich das irgendwie befürchtet, aber doch gehofft, dass der Urlaub sie etwas ablenkt.

Am Donnerstag habe ich Geburtstag und den werden wir in Mailand feiern. Ich hoffe, dass sie sich wenigstens da ein bisschen zurück hält, denn für mich war es echt eine Überwindung, über meinen Geburtsag weg zu fahren! Ich feiere nämlich wahnsinnig gern und liebe spontane Überraschungsbesuche usw. Fällt ja nu alles weg. Selbst Anrufe werde ich nur bedingt entgegen nehmen können, weil wegen Handykosten und so *seufz* Nunja, abwarten und Latte Macchiato trinken, vielleicht gibt sie sich ja noch nen Ruck...

Ich wünsche euch ne schöne Zeit und schicke ein bisschen Sonne nach Deutschland :)

Pony

Donnerstag, 22. August 2013

Soll ich? Soll ich nicht?

Hallöchen miteinander :)

Wie so manche Leserin ja bemerkt hat, war ich in den letzten Monaten blogtechnisch nicht mal mehr sporadisch aktiv, sondern in der Versenkung verschwunden. Ich habe nun die letzten Tage überlegt, ob ich über den Grund dieses Verschwindens schreiben soll oder nicht. Nach dem Lesen des heutigen Ordnungshüterinnen-Post habe ich mich dafür entschieden - auch und vor allem für mich selbst. Das www vergisst schließlich nichts und in den Tiefen meiner Festplatte würde der Text wohl auf Nimmerwiedersehen untergehen.

Wie ja einige wissen, habe ich mich letzten Oktober von T., früher-bekannt-als-Traummann, getrennt. Diese Entscheidung kam für viele überraschend und auch irgendwie übereilt. Statt mich erstmal in Ruhe mit allem auseinander zu setzen, habe ich alle Emotionen in diesem Zusammenhang in einen "Schrank" gesperrt, bin erst zu einer Freundin und dann in die Studienstadt gezogen. In den Pausen zwischen Arbeit und Uni gab es für mich eigentlich nur eins: Partys bis zum Umfallen. Und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich entweder in der Uni, arbeiten oder feiern war. Schlaf war Mangelware, dafür floss Alkohol in rauen Mengen. So im Nachhinein muss ich auch ehrlich zugeben, dass mein Freundeskreis "sauber" ist hat mich wahrscheinlich davor bewahrt, mit Schlimmerem in Kontakt zu kommen. Ich denke, ihr versteht, was ich meine.

Wie das Leben so spielt, näherten T. und ich uns irgendwann wieder an. Meine (katastrophale) finanzielle Situation, aber auch familiäre Rückschläge wie der Tod meiner Großtante, hatten eine emotionale Talfahrt ausgelöst, die er zumindest zeitweise stoppte.Wieder stopfte ich allerhand Gefühlskram in den "Schrank", ohne weiter darüber nachzudenken oder zu reflektieren.

Als T. von einem Tag auf den anderen plötzlich eine Neue hatte, wurde aus meiner Talfahrt ein freier Fall. Die Türen des imaginären Schranks gaben nach und der ganze Berg aufgestauter Emotionen verschiedenster Art begrub mich, wie eine Lawine.

In der folgenden Nacht wachte ich mit einer Panikattacke auf, die es in sich hatte. Damit hatte ich zu der Zeit, als T. in China arbeitete, schon meine Erfahrungen gesammelt, aber diese Nacht übertraf alles. Wenn ich nur daran denke, kriecht die nackte Angst meinen Rücken hinauf. Egal, was ich unternahm, nichts half. Ich stolperte stundenlang wie ein eingesperrtes Raubtier durch die Wohnung, gefangen in meiner Gefühlswelt, ohne Ausweg. Nach 4 Stunden (!) lies die Panik schließlich etwas nach und machte einem Weinkrampf Platz. Auch dieser war nicht in den Griff zu kriegen, weshalb ich schließlich beim Arzt landete und mit Beruhigungsmittel vollgepumpt wurde. Es dauerte weitere 3 Stunden, bis die Heulerei aufhörte und ich fähig war, einigermaßen klar zu denken.

Leider sollte diese Attacke nicht die einzige bleiben und mein emotionaler freier Fall war für mich nicht mehr aufzuhalten, weshalb ich mich schließlich erst in die Hände eines Therapeuten und später in die von Medikamenten begab. Letztere hauten mich mit ihren Nebenwirkungen körperlich zwar erstmal um, brachten mich seelisch aber sehr schnell wieder in Richtung Gleichgewicht, so dass ich schlaflose Nächte, Panik und Heulkrämpfe langsam aber sicher hinter mich bringen konnte.

Die Nebenwirkungen ließen leider nur bedingt nach und ich hatte wochenlang zu kämpfen, wusste aber, dass ich meiner Seele diesen Schutz noch nicht wegnehmen konnte und durfte. Doch das Schicksal zeigte sich einsichtig und ich traf zufällig jemanden, der meinen Fall erst bremste und schlussendlich dabei half, ihn komplett zu beenden. Ohne es zu wissen, half M. mir, mein Selbstbewusstsein wieder zu finden und polierte es nebenbei auch ordentlich auf ;-) Er hob den "Schrank" an und ich räumte nach und nach den ganzen Emotionsmüll darunter raus und auf.

Einiges musste und muss in diesem "Schrank" bleiben, kann nicht aufgeräumt werden. Seit der Therapie ist mir das klar. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen beruhigend zu wissen, dass man an diesen Päckchen nicht rumdoktern muss, sondern sie einfach da lassen kann, wo sie sind!

Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Mut hatte, mir Hilfe zu suchen und diese in jeder Form angenommen habe, auch die medikamentöse. In dieser Hinsicht war ich sehr überrascht von der Reaktion meiner Freunde. Ich habe nur einer Hand voll davon erzählt, aber bis auf eine reagierten alle mit Bestürzung ob meiner schlimmen Verfassung und Verständnis dafür, dass ich die Tabletten nahm. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es verhinderte, dass ich mich abkapselte (wie hätte ich die Nebenwirkungen zB erklären sollen, hätte niemand davon gewusst?!?).

Mittlerweile bin ich wieder frei von Medizin und soweit stabil. Es wäre gelogen zu behaupten, über alles hinweg zu sein. Aber ich weiß jetzt zumindest, wo meine Schwachpunkte liegen und kann besser auf mich aufpassen. Im Nachhinein stellte sich übrigens raus, dass M. auch mit einigem zu kämpfen hatte, als wir uns kennen lernten. Wir haben uns gegenseitig aufgebaut, ohne es zu merken. Schon irgendwie lustig. Wie schlimm es mir wirklich ging und wie viel er für mich getan hat, weiß er gar nicht. Wer weiß, vielleicht erzähle ich ihm irgendwann mal davon.

Ich wünsche niemandem, dass er so etwas durchmachen muss! Aber bitte scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen, wenn ihr einmal in einer Sackgasse steckt. Man muss sich nicht quälen und allein durch die Hölle gehen! Oft hört man "Da musst du halt durch.", aber das stimmt nicht. Ganz im Ernst? Man kann auch ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung leben. Machen wir aber nicht und warum? Weil es das Leben unnötig erschwert!

Oha, obwohl ich das Ausmaß meiner Verfassung nur angerissen habe, ist das hier ein halber Roman geworden. Ich bin ja gespannt, ob das überhaupt jemand liest ;-) Für mich ist es gut, dass ich diese Zeit so zusammengefasst habe und das ist mir eigentlich das wichtigste.

Achja, eine weitere Hilfe war mir übrigens dieses Buch bzw. das Hörbuch dazu: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner. Die Geschichte ist fast schon identlich mit meiner, was mich manchmal ein bisschen erschreckt hat. Auf der Onlineplattform des STERN habe ich einen "ganz okayen" (der Ausdruck stammt aus dem Buch ;-) Oha, ist das jetzt ein Plagiat??) Artikel darüber gefunden - auch wenn da mal jemand vor der Veröffentlichung hätte Korrekturlesen sollen.

Montag, 12. August 2013

12 von 12 aka Lebenszeichen

Ihr Lieben, ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Lange ist der letzte Post her, mein Leben ist mit mir mal wieder davon gerannt in den letzten Monaten... Heute gibt es also ein kleines Lebenszeichen in Form von 12 von 12 und feierlich gelobte Besserung.

Gibt ja schon kreative Menschen in dieser Stadt ;)

Bruschetta mal anders - Tomaten- und Avocadowürfel auf Räuchertofu *yumm*

Verdauungsschmöker - Die Geschichte ist bisher ganz gut, der Schreibstil leider zum Schreien und Davonrennen *seufz*

Eigentlich wollte ich heute Fenster putzen...

...doch dann hat das Wetter sich so schnell verschlechtert, dass ich gerade noch meine Wäsche retten konnte.

Also hab ich mein Hörbuch angeworfen...

...und mich der Bügelwäsche gewidmet. Während der Hitzewelle war es in meinen 4 Wänden kaum auszuhalten, mit dem Bügeleisen wäre das hier also ne Sauna geworden. Entsprechend groß war der Wäscheberg, durch den ich mich kämpfen musste.

Gut, dass irgendwann irgendwer das elektrische Licht erfunden hat. Hätte ich das vorhin genutzt, hätte ich die Gießkanne nicht umgeworfen und den Flur nicht putzen müssen, weil ich nicht 10 Liter Wasser vergossen hätte... Hätte, hätte, Fahrradkette!

Essensplanung für morgen.

Und ne to-do-Liste. Ich Schussel hab heute schon wieder die Hälfte vergessen zu erledigen.

Jetzt gibt's noch neue Musik auf die Ohren...

...und das Ding kommt ab, ich geh nämlich schlafen und die Schiene macht so hässliche Abdrücke im Gesicht, wenn man drauf schläft :-/


Sodelle, das war mein Tag auch schon. Ich geh nun schlafen und träume hoffentlich von einem neuen Bloglayout, vielen Postideen und noch mehr Zeit zum Schreiben... Mehr 12 von 12 wie immer HIER.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Iron Man 3

Tja, was soll ich sagen. Ich liebe die Iron Man-Reihe, ich fand die ersten beiden Filme schon sehr geil und wurde auch vom dritten Teil nicht enttäuscht. Ich hatte ein bisschen Angst, dass sich die Liebesgeschichte zwischen Tony und Pepper ab jetzt so richtig durch den Plot ziehen und alles romantisieren würde. Tut sie nicht, puh! Iron Man kann eben die Welt retten, sein Mädchen lieben und trotzdem die coole Großschnauze bleiben, die er ist. Und mal ehrlich: verweichlichte Superromantiker gibt's in Hollywood nun wirklich genug.

"Is that all you've got? A cheap trick and a cheesy one-liner?" Tony Stark: "Sweetheart, 'a cheap trick and a cheesy one-liner' could be the name of my autobiography!"

Ich jedenfalls liebe Iron Man gerade wegen seiner großen Klappe, wegen der dummen Sprüche und seines großartigen Humors. Die Story hat mir auch gefallen, war nicht zu vorhersehbar und diese ganze Mandarin-Geschichte fand ich schon sehr amüsant. Die Action war, wie zu erwarten, völlig übertrieben, abgedreht und absolut unlogisch. Aber wer Logik will, soll bitte ein Sudoku ausfüllen und sich nicht so nen Film reinziehen!

3D hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Bin da generell kein Fan von und habe auch das Gefühl, dass einem als Brillenträger einiges entgeht, weil man ja zwei Brillen voreinander hat. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Effekt darunter leidet. Abgesehen davon ist es natürlich auch ganz schön teuer! Wir haben für zwei Kinokarten + Snacks knapp 40 Euro gelatzt - dafür muss ich fast 6 Stunden arbeiten! Leider laufen viele Filme im heimischen Kino aber nur noch in 3D, was leider zur Folge hat, dass ich nur noch sehr selten gehe. Aber Iron Man ist für mich einfach ein MUSS!

Also, wer die ersten beiden Filme mochte, wird den 3. auch mögen, wer die ersten sche**e fand, wird den 3. auch sche**e finden xD

Bin jetzt gespannt, wie es weiter geht. Auf der Leinwand war am Schluss ein "Iron Man will return" zu lesen, ob dieser dann aber von Rober Downey jr. gespielt wird, steht in den Sternen. Für mich gehören die beiden untrennbar zusammen und sollte Marvel da keinen neuen Vertrag mit R. D. jr an den Start bringen, bin ich aus der Nummer raus...

Habt ihr den Film schon gesehen? Was sagt ihr dazu? Oder ist das alles überhaupt nix für euch?

Habt noch einen schönen Feiertag :)

Pony


PS: Auf ne Zusammenfassung der Story hab ich jetzt mal verzichtet, kann man ja via Suchmaschine in Erfahrung bringen...

Freitag, 12. April 2013

12 von 12 im April

Heute bin ich mal wieder bei 12 von 12 dabei. Falls jemand nicht weiß, worum es geht: am 12. des Monats macht man 12 Fotos und postet sie. Gesammelt wird der Spaß bei Draußen nur Kännchen. Los geht's:

1. Nach dem Aufwachen werden erstmal die virtuellen Tiere gefüttert. 2. Blick aus dem Fenster - wenigstens kein Schnee mehr!

3. Seit heute gehöre ich zu den gefühlt 1 Millionen Attila-Challengern. 4. Lecker Pancakefrühstück gegen trübes Wetter. Ist übrigens nur so wenig, weil mir der erste Pancake total verbrannt ist *haha*

5. Musik angeschmissen und 6. den Putzlappen geschwungen. Schwedenmöbel sind echte Staubfänger :(

7. zufällig wieder nen Blick aus dem Fenster geworfen: Juhu, die Sonne scheint! 8. Zimmerplanung. Momentan steht mein Bett am Fenster und der Schreibtisch in der dunkelsten Ecke des Zimmers. Völlig idiotisch so!

9. Statt so auf dem Boden gestapelt zu werden, wohnen meine "Bettbücher" jetzt in einem Korb. 10. Blick vom Bett aus. Der TV ist zum Glück nicht angeschlossen, sonst wäre der Bettbücherstapel sicherlich viiiiel höher ^^

11. Essens- und Einkaufsplanung für morgen. 12. Nun noch den Post abschicken und dann mach ich's mir in meinem Kissenberg gemütlich :)

Mehr 12 von 12 findet ihr HIER

Mittwoch, 13. März 2013

Abschied

"Und wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung."

Gestern ist meine Großtante gestorben. Obwohl sie krank war, kam es doch sehr unerwartet und in mein Leben reißt dieser Verlust ein Loch. Tante Inge war in meiner Familie eine Ausnahme - einer der wenigen Menschen, auf die man zählen konnte, die immer für einen da waren und wahrscheinlich sogar der einzige Mensch, der mich und meinen gewählten Lebensweg unterstützt hat. Nie hat sie an mir gezweifelt oder meine Entscheidungen in Frage gestellt. Immer hatte sie ein offenes Ohr und stand jedem mit Rat und Tat zur Seite. "Das geht nicht!" hörte man aus ihrem Mund nicht. "Wir kriegen / Du kriegst das schon hin!" waren ihre Worte. Sie hat sich um jeden anderen mehr gesorgt als um sich. Dass ihr ausgerechnet das mal zum Verhängnis werden würde, hat niemand erwartet.

Mit gerade einmal 67 Jahren mussten wir sie gehen lassen - in unserer Familie kein Alter. Es ist noch nichtmal 2 Jahre her, dass ihre Mutter gestorben ist.

Am 24. Januar hatte meine Oma Geburtstag und Inge war nicht da, weil sie bereits im Krankenhaus war. Obwohl wir wussten, dass es sie noch gibt, war es komisch. Sie fehlte sonst nie auf einem Geburtstag, war eine Partymaus, ne richtige Stimmungskanone. Wir haben sie vermisst, aber noch davon gesprochen, dass sie beim nächsten Geburtstag wieder dabei ist. Dass sie nun nie wieder dabei sein wird, kann ich noch nicht begreifen...

Inge, auch wenn der gestrige Tag für dich eine Erlösung war, so werde ich dich doch sehr vermissen. Ich bin froh, dich gekannt und dich in meinem Leben gehabt zu haben.

Sonntag, 10. März 2013

Dinge, die die Welt nicht braucht

Letzte Nacht hab ich geträumt, dass ich zum Tod durch den Scheiterhaufen verurteilt wurde. Warum weiß ich nicht, bzw kann mich nicht dran erinnern.

Aber ich lebte im Hier und Jetzt, nix Mittelalter, 21. Jahrhundert. Im Hintergrund sang mein Kopf "Girl on Fire" von Alicia Keys.

Bin ehrlich beeindruckt von meinem Unterbewusstsein, dass es wusste, dass ich das mit dem Lied irgendwie lustig finden würde.

Trotzdem beschäftigt mich das Ganze und gab meinem Tag ein Gefühl der Beklemmung.

Ätzend sowas!

Dienstag, 5. Februar 2013

"Ich finde nicht...

...dass du zu dick bist!" so läutete mein lieber Mitbewohner D. vor kurzem eine zünftige Küchendiskussion ein. Er hatte abends Nudeln gekocht und gefragt, ob ich mitessen wolle. Diese Einladung habe ich verneint und erklärt, dass ich erstmal wieder auf abendliche Kohlenhydrate verzichten werde. Durch den ganzen Stress in den letzten Wochen / Monaten habe ich sehr unregelmäßig und unbedacht gegessen, was sich sofort auf meine Hüften, meinen Bauch und mein Gesicht geschlagen hat. 10kg mehr als mir lieb sind trage ich derzeit mit mir herum. 10kg - die Hälfte an Gewicht, was ich mal verloren habe, ist damit wieder drauf!

Aber zurück zu D. Diese Aussage bekomme ich öfter zu hören, wenn es um mein Gewicht / meine Unzufriedenheit damit geht. Dabei behaupte ich gar nicht, zu dick zu sein. Ich gehe nichtmal so weit zu sagen, dass ich überhaupt dick bin. Ich bin 1,68m groß (oder klein >_< ) und wiege z.Zt. 68kg (2 habe ich schon erfolgreich verjagt, ha!). Das klingt erstmal normal, macht aber einen BMI von 24,1. Bis 25 ist in meinem Alter ok, was bedeutet, dass ich näher an "nicht mehr ok" als an "noch nicht ok" bin. Außerdem ist mein Körperfettanteil für mein Alter zu hoch, v.a. am Bauch. Das Gesicht meiner Hausärztin hättet ihr sehen müssen, als sie mir das gesagt hat xD "Frau Pony, ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen das sagen soll. Ich hab das zwar schon öfter Patienten gesagt, aber niemals jemanden von Ihrer Statur. Also, so blöd das jetzt klingt, aber Ihr Körperfettanteil ist zu hoch!"

Und schlussendlich mein persönlichstes Argument überhaupt: Ich fühle mich absolut nicht wohl so! Ich bin schon froh, dass unsere Badspiegel sehr hoch hängen. So muss ich mich nach dem Duschen nicht sehen - will ich nämlich nicht! Ich will auch keine Hosen in Größe 40 kaufen, aber die 38 ohne viel Stretch passen nicht mehr. 40 - da ist ne 4 vorne. Das erinnert mich an früher, 80kg Kampfgewicht, Größe 44. So will ich nie wieder sein!

Ich verstehe nicht, warum man erst "zu dick" sein muss, um abnehmen wollen zu dürfen. Was ist "zu dick" überhaupt? Wer bestimmt über "zu dick", "gut so", "zu dünn"? Warum MUSS ich mich mit einer normalen Figur abfinden, warum MUSS ich mich rechtfertigen, weil ich lieber sportlichschlank sein möchte? Warum darf ich nicht sagen, dass mir mein Bauch so nicht gefällt, nur, weil er nicht "fett" ist?

Ehrlich, würde ich ne 36 tragen und mich auf Gedeih und Verderb auf 34 runterhungern wollen, dabei ständig Abstriche machen und jeden Spaß am Leben und Genießen verlieren, könnte ich dieses Drama ja verstehen. Wer sein Gewicht nur halten kann, in dem er permanent strengstens Diät hält, sollte sich wirklich Gedanken machen, ob er seinem Körper damit gut tut. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich eines auf dieser Welt über alles liebe und das ist ESSEN. Nicht alles und auch nicht in abartigen Mengen. Aber ich könnte z.B. niemals eine Nulldiät oder so einen Suppen-Crash-Diät-Schwachsinn durchziehen. Ich esse am liebsten 3 warme Mahlzeiten pro Tag und zelebriere das mit größtmöglicher Sorgfalt. Essen streichelt meine Seele und kochen lässt mein Gedankenkarussel zumindest kurzzeitig etwas langsamer rotieren.

Seit einer Woche achte ich also wieder mehr auf das, was ich esse. Koche für die Uni vor, statt das zu essen, was in der Mensa eben da ist. Plane, um Heißhungerattacken und damit verbundene Gänge zum Snackautomaten o.ä. zu vermeiden. Chips kaufe ich keine mehr, auch meine geliebte Cola hab ich erstmal gestrichen. Das einzige Süße, das bleiben durfte, sind Toffifees. Die kann man gut dosieren: eins raus nehmen, Packung wegtun, eins genießen. Dann Zähne putzen und ab ins Bett *gg* Wenn ich weiß, dass ich irgendwas da habe, hält sich meine Lust auf Süßigkeiten eher in Grenzen.

Außerdem habe ich mir ein Sportprogramm zusammengestellt. 3-4 Mal die Woche gibt's 30 Minuten Workout, speziell für Arme, Bauch und Rücken. Meine Beine sind toll, die mag ich wie sie sind, die dürfen so bleiben. Länger als 30 Minuten halte ich derzeit nicht durch. Sobald ich fitter werde, werden Sportdosis und Ernährung wieder angeglichen.

Meine Freundinnen haben mich für verrückt erklärt, weil ich ausgerechnet in der Prüfungswoche damit angefangen habe. Lustigerweise hat es mir aber total gut getan: Ich bin morgens nach dem Sport viel fitter in der Uni gewesen, habe länger durchgehalten, war nicht so viel müde. Nachts habe ich besser geschlafen, da ich nicht so spät und nicht mehr so viel gegessen habe.

Das bestärkt mich widerum in dem Gefühl, dass es so mit mir nicht weitergehen konnte. Nach einer Woche bin ich nun schon 2 Kilo los, schlafe gut und bin einfach irre stolz auf mich, dass ich es tatsächlich schaffe, für den Sport ne Stunde eher aufzustehen. Ich bin nämlich ne Schlafmütze und schlafe eigentlich immer so lange es nur geht!

Mein Ziel sind 10 Kilo in 3 Monaten. Das halte ich für realistisch und es erlaubt mir, nicht auf ein Crashdiätformat zurückgreifen zu müssen, sondern das Ganze mit vernünftiger Ernährungsumstellung zu schaffen. Ich will versuchen, diesen Werdegang hier ein bisschen zu dokumentieren. Einerseits, weil es mich motiviert (jetzt wisst ihr's ja alle xD), andererseits aber auch, um bei Bedarf auf etwaige Ideen / Pläne etc zurückgreifen zu können. Aus meiner letzten Abnehmphase von vor 3 Jahren habe ich nichts mehr. Keine Ahnung, was ich damals gegessen habe, wie schnell / langsam die Kilos gepurzelt sind usw.

Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Ich möchte niemanden angreifen, der Größe 40 oder größer trägt oder was auch immer. Hier geht es einzig und allein um MICH, um MEIN Gewicht, um MEIN Wohlfühlen.

So, und jetzt gehe ich schlafen, damit ich morgen um halb 8 fit für mein Quälprogramm bin *huah*

Montag, 7. Januar 2013

Da isse wieder :)

Nachdem die Anzahl besorgter Mails in den letzten Tagen doch zunahm, gibt's hier ein kleines Lebenszeichen von mir.

Ganz lieben Dank erstmal für eure Weihnachts- und Neujahrswünsche :) Ich habe mich sehr darüber gefreut und war doch überrascht, wie viele trotz meiner längeren Blogabstinenz an mich gedacht haben.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gestartet. Ich wünsche euch natürlich nur das Beste, dass eure Träume sich erfüllen, eure Wünsche wahr werden und ihr eine ganz tolle Zeit habt.

Ich bin endlich in der Studienstadt angekommen. Seit 1. Dezember wohne ich in einer 4er-WG in der Stadt *yöy* Nix Stadtrand oder schlimmer noch Kaff weit draußen. Zwar auch nicht "mitten drin", aber das wäre unitechnisch sowieso blöd.
Meine WG mag ich sehr gern! Wir sind 2 Weiblein und 2 Männlein und ich bin mit meinen zarten 25 die Jüngste *g* D. studiert mit mir (daher kannten wir uns schon, auch, wenn er sich nicht mehr an mich erinnern konnte *haha*), die anderen beiden sind berufstätig. Das ist ganz cool, weil wir so nicht ständig aufeinander hocken und uns auf die Nerven gehen. Die Wohnung ist ziemlich groß und bietet genug Platz für alle und zum auch-mal-aus-dem-Weg-gehen.

Mein Zimmer ist noch nicht ganz fertig, was u.a. an meinem Vater liegt, der permanent dadurch glänzt, sich an Abmachungen NICHT zu halten. Dadurch wurde der ganze Umzug zu einem kleinen Drama und ein Bett habe ich auch immer noch nicht... Nunja. Es wundert mich eigentlich nicht, in Anbetracht der Situation hatte ich mir aber ein bisschen mehr Zuverlässigkeit von ihm erhofft :(

Bilder zeige ich denn in den nächsten Tagen mal, muss jetzt erstmal wieder zur Uni.

Ich drück euch alle virtuell ganz fest :)

Pony