Mal wieder *sfz*
Diese Hausarbeit schiebe ich nun im 4. Semester vor mir her! Beim ersten Mal war der Kurs total chaotisch und unstrukturiert, dementsprechend chaotisch die Themenverteilung und -bearbeitung. Wäre die erste Hausarbeit gewesen, ich war unsicher, also wurde das Ganze nix. Im Semester drauf einen anderen Kurs des Moduls belegt, bessere Dozentin gehabt, eigentlich ganz gutes Thema, aber 4 Hausarbeiten + 1 Protokoll in 6 Wochen? 2 Hausarbeiten schaffte ich nicht, diese war wieder dabei. Letztes Semester hab ich es gar nicht erst versucht, fragt mich nicht, warum. Und nun sitze ich wieder hier, will bzw. MUSS dieses Ding endlich schreiben, aber kriege keinen vernünftigen Satz zustande.
Englische Sprachwissenschaft liegt mir sowieso nicht so wirklich. Metaphern finde ich zwar total spannend, aber eher unter lyrischer als sprachwissenschaftlicher Ananlyse :(
Abgabetermin (MONTAG!) und die ständige Angst, irgendwo ein Zitat zu übersehen und mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert zu werden, sitzen mir im Nacken und machen Witze über mich. Über allem schwebt der Ärger über mich selbst, dass ich es schon wieder nicht auf die Reihe kriege.
Allerdings bin ich in solchen Momenten dankbar dafür, dass ich nicht Journalistin geworden bin. Schreiben, wenn ich muss, ist einfach nicht mein Ding.
Eigentlich wollte ich längst fertig sein und die Karl-Lagerfeld-Doku gucken *heul*
Ich schmeiß das Studium und werd Pirat! So! Ach Mist, werde ja seekrank :-/
Posts mit dem Label Uni werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Uni werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 7. September 2013
Dienstag, 12. Oktober 2010
Deutschland, deine Bildung...
...sie geht den Bach runter. Ja, ich weiß, das tut sie schon eine ganze Weile, aber es gibt Situationen, in denen dieses Bewusstsein stärker ist und andere, da ist es schwächer ausgeprägt. Momentan ist es ziemlich stark!
Ich "bastele" nämlich gerade meinen Stundenplan für das kommende Semester. Basteln ist definitiv das richtige Wort, denn die Vorlesungen und Übungen sind weder aufeinander abgestimmt, noch gibt es genug Platz für alle, noch weiß ich, ob ich überhaupt in alle Tutorien und Übungen hineingekommen bin. Ja, das ist ganz toll, wenn am 18. die Vorlesungszeit offiziell beginnt und man am 12. noch keine Ahnung hat, wann man eigentlich wo zu sein hat. Ich selbst kann aber nichts dafür, denn es liegt nicht an mir, sondern am System der Uni.
Ganz toll finde ich auch, dass manche Anmeldungsfristen schon vorbei sind, bevor nur eine einzige Einführungsveranstaltung gelaufen ist. Als Wechsler bin ich nicht informiert worden, was wann ansteht, sondern muss hoffen, dass ich alles online finde, was ich finden muss. Und auch die Erstis fühlen sich ziemlich im Regen stehen gelassen.
Vielleicht bin ich von meinem letzten Studiengang (ich hab mich zwei Semester an Jura versucht und dann mit Freude aufgegeben!) zu sehr verwöhnt, was Ordnung und Übersichtlichkeit betrifft. Dort gab es für jeden einen Platz, sowohl im Hörsaal, als auch bei den Übungen.
Nun wird es so sein, dass mehr Leute eingeschrieben sind als in die Hörsäle passen - mehr, als auf Sitzplätze UND Treppenstufen UND Klappstühle o.ä. passen!! Außerdem werden die Plätze in Übungen etc. meistens verlost. Das heißt, es gibt eine Frist, in der man sich bewerben muss und nach Fristende wird gelost. Tolle Sache *Ironie AUS* Nicht, "wer zuerst kommt, mahlt zuerst", sondern "heut nicht, morgen nicht und übermorgen nicht gleich". Das macht mich sauer. Richtig sauer. Obwohl wir Studiengebühren bezahlen, kommt bei uns Studenten nichts an. Wo sonst bezahlt man etwas, ohne Leistung dafür zu bekommen? Ich geh doch auch nicht in den Supermarkt und schmeiß der Kassiererin einfach mal 20 Euro hin, weil ich gerade Lust und Laune habe!?
Warum ich dann hier studiere? Tja, das ist eigentlich ganz einfach: Nur mit einem Abschluss in Bayern oder Baden Württemberg bin ich später mobiler, was meinen Arbeitsplatz betrifft. Mit einem hessischen Abschluss krieg ich in Bayern keinen Job, mit einem bayerischen aber überall. (Außerdem ist der Ruf einiger hessischer Unis, was ein Staatsexamen angeht, nicht gerade der beste. "Ist der Ruf erst ruiniert" hält sich in diesem Genre scheinbar lange - sehr lange - zu lange.)
Und das alles, weil Bildung Länder- statt Bundessache ist. Bin ich die Einzige, die das schwachsinnig findet?
Ich geh jetzt weiter basteln und hoffen und bin gespannt, ob ich dann am Semesterende feststelle, dass ich was verpasst habe oder ob ich das irgendwie noch hinbekomme...
Seufzende Grüße,
Pony
Ich "bastele" nämlich gerade meinen Stundenplan für das kommende Semester. Basteln ist definitiv das richtige Wort, denn die Vorlesungen und Übungen sind weder aufeinander abgestimmt, noch gibt es genug Platz für alle, noch weiß ich, ob ich überhaupt in alle Tutorien und Übungen hineingekommen bin. Ja, das ist ganz toll, wenn am 18. die Vorlesungszeit offiziell beginnt und man am 12. noch keine Ahnung hat, wann man eigentlich wo zu sein hat. Ich selbst kann aber nichts dafür, denn es liegt nicht an mir, sondern am System der Uni.
Ganz toll finde ich auch, dass manche Anmeldungsfristen schon vorbei sind, bevor nur eine einzige Einführungsveranstaltung gelaufen ist. Als Wechsler bin ich nicht informiert worden, was wann ansteht, sondern muss hoffen, dass ich alles online finde, was ich finden muss. Und auch die Erstis fühlen sich ziemlich im Regen stehen gelassen.
Vielleicht bin ich von meinem letzten Studiengang (ich hab mich zwei Semester an Jura versucht und dann mit Freude aufgegeben!) zu sehr verwöhnt, was Ordnung und Übersichtlichkeit betrifft. Dort gab es für jeden einen Platz, sowohl im Hörsaal, als auch bei den Übungen.
Nun wird es so sein, dass mehr Leute eingeschrieben sind als in die Hörsäle passen - mehr, als auf Sitzplätze UND Treppenstufen UND Klappstühle o.ä. passen!! Außerdem werden die Plätze in Übungen etc. meistens verlost. Das heißt, es gibt eine Frist, in der man sich bewerben muss und nach Fristende wird gelost. Tolle Sache *Ironie AUS* Nicht, "wer zuerst kommt, mahlt zuerst", sondern "heut nicht, morgen nicht und übermorgen nicht gleich". Das macht mich sauer. Richtig sauer. Obwohl wir Studiengebühren bezahlen, kommt bei uns Studenten nichts an. Wo sonst bezahlt man etwas, ohne Leistung dafür zu bekommen? Ich geh doch auch nicht in den Supermarkt und schmeiß der Kassiererin einfach mal 20 Euro hin, weil ich gerade Lust und Laune habe!?
Warum ich dann hier studiere? Tja, das ist eigentlich ganz einfach: Nur mit einem Abschluss in Bayern oder Baden Württemberg bin ich später mobiler, was meinen Arbeitsplatz betrifft. Mit einem hessischen Abschluss krieg ich in Bayern keinen Job, mit einem bayerischen aber überall. (Außerdem ist der Ruf einiger hessischer Unis, was ein Staatsexamen angeht, nicht gerade der beste. "Ist der Ruf erst ruiniert" hält sich in diesem Genre scheinbar lange - sehr lange - zu lange.)
Und das alles, weil Bildung Länder- statt Bundessache ist. Bin ich die Einzige, die das schwachsinnig findet?
Ich geh jetzt weiter basteln und hoffen und bin gespannt, ob ich dann am Semesterende feststelle, dass ich was verpasst habe oder ob ich das irgendwie noch hinbekomme...
Seufzende Grüße,
Pony
Abonnieren
Posts (Atom)