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Dienstag, 28. Januar 2014

Alltagshelden

Meine heutigen Alltagshelden: Müllbeutel und Taschentücher.


Hier ist Umzugschaos angesagt und es wird gnadenlos ausgemistet! Der Müllbeutel sagt übrigens sehr deutlich, dass Essence und P2 zwar tolle Nagellacke haben, ich dem Makeup aber nix abgewinnen kann...

Die Taschentücher brauch ich, weil mich der Umzug doch ziemlich mitnimmt :( Ich hab das Gefühl, gerade erst hier angekommen zu sein. Meine Freundinnen sind endlich aus Amerika zurück, da geh ich (wieder) weg. Ich lebte gern hier, war froh um die Unabhängigkeit, alles zu Fuß erledigen zu können und meine Freunde auf einem Fleck zu haben. Das alles aufzugeben fällt mir absolut nicht leicht :(

Achja, bitte kein "sieh doch die positiven Seiten"-Gequatsche. Diejenige will ich sehen, die ihre Unabhängigkeit von heut auf morgen gern aufgibt und es toll findet, den halben Tag allein auf einem Minikaff zu sitzen, in dem sie niemanden kennt und "fröhlich" auf ihren Mann wartet. Und bis mein Kind die super Lage in der Pampa direkt am Wald zu schätzen weiß, gehen noch viele Jahre ins Land. Ich bin einfach kein Dorfmensch, noch nie gewesen. Ich hasse es, wegen jedem Bisschen das Auto nutzen zu müssen. Es gibt nichtmal nen Bäcker in Laufnähe!

So, genug gejammert. Mein Zimmer ist gekündigt, raus muss ich hier so oder so...

Pony

Ganz vergessen. Mehr Alltagshelden gibt's HIER.

Samstag, 7. September 2013

Nachtschicht

Mal wieder *sfz*


Diese Hausarbeit schiebe ich nun im 4. Semester vor mir her! Beim ersten Mal war der Kurs total chaotisch und unstrukturiert, dementsprechend chaotisch die Themenverteilung und -bearbeitung. Wäre die erste Hausarbeit gewesen, ich war unsicher, also wurde das Ganze nix. Im Semester drauf einen anderen Kurs des Moduls belegt, bessere Dozentin gehabt, eigentlich ganz gutes Thema, aber 4 Hausarbeiten + 1 Protokoll in 6 Wochen? 2 Hausarbeiten schaffte ich nicht, diese war wieder dabei. Letztes Semester hab ich es gar nicht erst versucht, fragt mich nicht, warum. Und nun sitze ich wieder hier, will bzw. MUSS dieses Ding endlich schreiben, aber kriege keinen vernünftigen Satz zustande.

Englische Sprachwissenschaft liegt mir sowieso nicht so wirklich. Metaphern finde ich zwar total spannend, aber eher unter lyrischer als sprachwissenschaftlicher Ananlyse :(

Abgabetermin (MONTAG!) und die ständige Angst, irgendwo ein Zitat zu übersehen und mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert zu werden, sitzen mir im Nacken und machen Witze über mich. Über allem schwebt der Ärger über mich selbst, dass ich es schon wieder nicht auf die Reihe kriege.

Allerdings bin ich in solchen Momenten dankbar dafür, dass ich nicht Journalistin geworden bin. Schreiben, wenn ich muss, ist einfach nicht mein Ding.

Eigentlich wollte ich längst fertig sein und die Karl-Lagerfeld-Doku gucken *heul*

Ich schmeiß das Studium und werd Pirat! So! Ach Mist, werde ja seekrank :-/

Donnerstag, 22. August 2013

Soll ich? Soll ich nicht?

Hallöchen miteinander :)

Wie so manche Leserin ja bemerkt hat, war ich in den letzten Monaten blogtechnisch nicht mal mehr sporadisch aktiv, sondern in der Versenkung verschwunden. Ich habe nun die letzten Tage überlegt, ob ich über den Grund dieses Verschwindens schreiben soll oder nicht. Nach dem Lesen des heutigen Ordnungshüterinnen-Post habe ich mich dafür entschieden - auch und vor allem für mich selbst. Das www vergisst schließlich nichts und in den Tiefen meiner Festplatte würde der Text wohl auf Nimmerwiedersehen untergehen.

Wie ja einige wissen, habe ich mich letzten Oktober von T., früher-bekannt-als-Traummann, getrennt. Diese Entscheidung kam für viele überraschend und auch irgendwie übereilt. Statt mich erstmal in Ruhe mit allem auseinander zu setzen, habe ich alle Emotionen in diesem Zusammenhang in einen "Schrank" gesperrt, bin erst zu einer Freundin und dann in die Studienstadt gezogen. In den Pausen zwischen Arbeit und Uni gab es für mich eigentlich nur eins: Partys bis zum Umfallen. Und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich entweder in der Uni, arbeiten oder feiern war. Schlaf war Mangelware, dafür floss Alkohol in rauen Mengen. So im Nachhinein muss ich auch ehrlich zugeben, dass mein Freundeskreis "sauber" ist hat mich wahrscheinlich davor bewahrt, mit Schlimmerem in Kontakt zu kommen. Ich denke, ihr versteht, was ich meine.

Wie das Leben so spielt, näherten T. und ich uns irgendwann wieder an. Meine (katastrophale) finanzielle Situation, aber auch familiäre Rückschläge wie der Tod meiner Großtante, hatten eine emotionale Talfahrt ausgelöst, die er zumindest zeitweise stoppte.Wieder stopfte ich allerhand Gefühlskram in den "Schrank", ohne weiter darüber nachzudenken oder zu reflektieren.

Als T. von einem Tag auf den anderen plötzlich eine Neue hatte, wurde aus meiner Talfahrt ein freier Fall. Die Türen des imaginären Schranks gaben nach und der ganze Berg aufgestauter Emotionen verschiedenster Art begrub mich, wie eine Lawine.

In der folgenden Nacht wachte ich mit einer Panikattacke auf, die es in sich hatte. Damit hatte ich zu der Zeit, als T. in China arbeitete, schon meine Erfahrungen gesammelt, aber diese Nacht übertraf alles. Wenn ich nur daran denke, kriecht die nackte Angst meinen Rücken hinauf. Egal, was ich unternahm, nichts half. Ich stolperte stundenlang wie ein eingesperrtes Raubtier durch die Wohnung, gefangen in meiner Gefühlswelt, ohne Ausweg. Nach 4 Stunden (!) lies die Panik schließlich etwas nach und machte einem Weinkrampf Platz. Auch dieser war nicht in den Griff zu kriegen, weshalb ich schließlich beim Arzt landete und mit Beruhigungsmittel vollgepumpt wurde. Es dauerte weitere 3 Stunden, bis die Heulerei aufhörte und ich fähig war, einigermaßen klar zu denken.

Leider sollte diese Attacke nicht die einzige bleiben und mein emotionaler freier Fall war für mich nicht mehr aufzuhalten, weshalb ich mich schließlich erst in die Hände eines Therapeuten und später in die von Medikamenten begab. Letztere hauten mich mit ihren Nebenwirkungen körperlich zwar erstmal um, brachten mich seelisch aber sehr schnell wieder in Richtung Gleichgewicht, so dass ich schlaflose Nächte, Panik und Heulkrämpfe langsam aber sicher hinter mich bringen konnte.

Die Nebenwirkungen ließen leider nur bedingt nach und ich hatte wochenlang zu kämpfen, wusste aber, dass ich meiner Seele diesen Schutz noch nicht wegnehmen konnte und durfte. Doch das Schicksal zeigte sich einsichtig und ich traf zufällig jemanden, der meinen Fall erst bremste und schlussendlich dabei half, ihn komplett zu beenden. Ohne es zu wissen, half M. mir, mein Selbstbewusstsein wieder zu finden und polierte es nebenbei auch ordentlich auf ;-) Er hob den "Schrank" an und ich räumte nach und nach den ganzen Emotionsmüll darunter raus und auf.

Einiges musste und muss in diesem "Schrank" bleiben, kann nicht aufgeräumt werden. Seit der Therapie ist mir das klar. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen beruhigend zu wissen, dass man an diesen Päckchen nicht rumdoktern muss, sondern sie einfach da lassen kann, wo sie sind!

Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Mut hatte, mir Hilfe zu suchen und diese in jeder Form angenommen habe, auch die medikamentöse. In dieser Hinsicht war ich sehr überrascht von der Reaktion meiner Freunde. Ich habe nur einer Hand voll davon erzählt, aber bis auf eine reagierten alle mit Bestürzung ob meiner schlimmen Verfassung und Verständnis dafür, dass ich die Tabletten nahm. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es verhinderte, dass ich mich abkapselte (wie hätte ich die Nebenwirkungen zB erklären sollen, hätte niemand davon gewusst?!?).

Mittlerweile bin ich wieder frei von Medizin und soweit stabil. Es wäre gelogen zu behaupten, über alles hinweg zu sein. Aber ich weiß jetzt zumindest, wo meine Schwachpunkte liegen und kann besser auf mich aufpassen. Im Nachhinein stellte sich übrigens raus, dass M. auch mit einigem zu kämpfen hatte, als wir uns kennen lernten. Wir haben uns gegenseitig aufgebaut, ohne es zu merken. Schon irgendwie lustig. Wie schlimm es mir wirklich ging und wie viel er für mich getan hat, weiß er gar nicht. Wer weiß, vielleicht erzähle ich ihm irgendwann mal davon.

Ich wünsche niemandem, dass er so etwas durchmachen muss! Aber bitte scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen, wenn ihr einmal in einer Sackgasse steckt. Man muss sich nicht quälen und allein durch die Hölle gehen! Oft hört man "Da musst du halt durch.", aber das stimmt nicht. Ganz im Ernst? Man kann auch ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung leben. Machen wir aber nicht und warum? Weil es das Leben unnötig erschwert!

Oha, obwohl ich das Ausmaß meiner Verfassung nur angerissen habe, ist das hier ein halber Roman geworden. Ich bin ja gespannt, ob das überhaupt jemand liest ;-) Für mich ist es gut, dass ich diese Zeit so zusammengefasst habe und das ist mir eigentlich das wichtigste.

Achja, eine weitere Hilfe war mir übrigens dieses Buch bzw. das Hörbuch dazu: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner. Die Geschichte ist fast schon identlich mit meiner, was mich manchmal ein bisschen erschreckt hat. Auf der Onlineplattform des STERN habe ich einen "ganz okayen" (der Ausdruck stammt aus dem Buch ;-) Oha, ist das jetzt ein Plagiat??) Artikel darüber gefunden - auch wenn da mal jemand vor der Veröffentlichung hätte Korrekturlesen sollen.

Sonntag, 10. März 2013

Dinge, die die Welt nicht braucht

Letzte Nacht hab ich geträumt, dass ich zum Tod durch den Scheiterhaufen verurteilt wurde. Warum weiß ich nicht, bzw kann mich nicht dran erinnern.

Aber ich lebte im Hier und Jetzt, nix Mittelalter, 21. Jahrhundert. Im Hintergrund sang mein Kopf "Girl on Fire" von Alicia Keys.

Bin ehrlich beeindruckt von meinem Unterbewusstsein, dass es wusste, dass ich das mit dem Lied irgendwie lustig finden würde.

Trotzdem beschäftigt mich das Ganze und gab meinem Tag ein Gefühl der Beklemmung.

Ätzend sowas!

Dienstag, 5. Februar 2013

"Ich finde nicht...

...dass du zu dick bist!" so läutete mein lieber Mitbewohner D. vor kurzem eine zünftige Küchendiskussion ein. Er hatte abends Nudeln gekocht und gefragt, ob ich mitessen wolle. Diese Einladung habe ich verneint und erklärt, dass ich erstmal wieder auf abendliche Kohlenhydrate verzichten werde. Durch den ganzen Stress in den letzten Wochen / Monaten habe ich sehr unregelmäßig und unbedacht gegessen, was sich sofort auf meine Hüften, meinen Bauch und mein Gesicht geschlagen hat. 10kg mehr als mir lieb sind trage ich derzeit mit mir herum. 10kg - die Hälfte an Gewicht, was ich mal verloren habe, ist damit wieder drauf!

Aber zurück zu D. Diese Aussage bekomme ich öfter zu hören, wenn es um mein Gewicht / meine Unzufriedenheit damit geht. Dabei behaupte ich gar nicht, zu dick zu sein. Ich gehe nichtmal so weit zu sagen, dass ich überhaupt dick bin. Ich bin 1,68m groß (oder klein >_< ) und wiege z.Zt. 68kg (2 habe ich schon erfolgreich verjagt, ha!). Das klingt erstmal normal, macht aber einen BMI von 24,1. Bis 25 ist in meinem Alter ok, was bedeutet, dass ich näher an "nicht mehr ok" als an "noch nicht ok" bin. Außerdem ist mein Körperfettanteil für mein Alter zu hoch, v.a. am Bauch. Das Gesicht meiner Hausärztin hättet ihr sehen müssen, als sie mir das gesagt hat xD "Frau Pony, ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen das sagen soll. Ich hab das zwar schon öfter Patienten gesagt, aber niemals jemanden von Ihrer Statur. Also, so blöd das jetzt klingt, aber Ihr Körperfettanteil ist zu hoch!"

Und schlussendlich mein persönlichstes Argument überhaupt: Ich fühle mich absolut nicht wohl so! Ich bin schon froh, dass unsere Badspiegel sehr hoch hängen. So muss ich mich nach dem Duschen nicht sehen - will ich nämlich nicht! Ich will auch keine Hosen in Größe 40 kaufen, aber die 38 ohne viel Stretch passen nicht mehr. 40 - da ist ne 4 vorne. Das erinnert mich an früher, 80kg Kampfgewicht, Größe 44. So will ich nie wieder sein!

Ich verstehe nicht, warum man erst "zu dick" sein muss, um abnehmen wollen zu dürfen. Was ist "zu dick" überhaupt? Wer bestimmt über "zu dick", "gut so", "zu dünn"? Warum MUSS ich mich mit einer normalen Figur abfinden, warum MUSS ich mich rechtfertigen, weil ich lieber sportlichschlank sein möchte? Warum darf ich nicht sagen, dass mir mein Bauch so nicht gefällt, nur, weil er nicht "fett" ist?

Ehrlich, würde ich ne 36 tragen und mich auf Gedeih und Verderb auf 34 runterhungern wollen, dabei ständig Abstriche machen und jeden Spaß am Leben und Genießen verlieren, könnte ich dieses Drama ja verstehen. Wer sein Gewicht nur halten kann, in dem er permanent strengstens Diät hält, sollte sich wirklich Gedanken machen, ob er seinem Körper damit gut tut. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich eines auf dieser Welt über alles liebe und das ist ESSEN. Nicht alles und auch nicht in abartigen Mengen. Aber ich könnte z.B. niemals eine Nulldiät oder so einen Suppen-Crash-Diät-Schwachsinn durchziehen. Ich esse am liebsten 3 warme Mahlzeiten pro Tag und zelebriere das mit größtmöglicher Sorgfalt. Essen streichelt meine Seele und kochen lässt mein Gedankenkarussel zumindest kurzzeitig etwas langsamer rotieren.

Seit einer Woche achte ich also wieder mehr auf das, was ich esse. Koche für die Uni vor, statt das zu essen, was in der Mensa eben da ist. Plane, um Heißhungerattacken und damit verbundene Gänge zum Snackautomaten o.ä. zu vermeiden. Chips kaufe ich keine mehr, auch meine geliebte Cola hab ich erstmal gestrichen. Das einzige Süße, das bleiben durfte, sind Toffifees. Die kann man gut dosieren: eins raus nehmen, Packung wegtun, eins genießen. Dann Zähne putzen und ab ins Bett *gg* Wenn ich weiß, dass ich irgendwas da habe, hält sich meine Lust auf Süßigkeiten eher in Grenzen.

Außerdem habe ich mir ein Sportprogramm zusammengestellt. 3-4 Mal die Woche gibt's 30 Minuten Workout, speziell für Arme, Bauch und Rücken. Meine Beine sind toll, die mag ich wie sie sind, die dürfen so bleiben. Länger als 30 Minuten halte ich derzeit nicht durch. Sobald ich fitter werde, werden Sportdosis und Ernährung wieder angeglichen.

Meine Freundinnen haben mich für verrückt erklärt, weil ich ausgerechnet in der Prüfungswoche damit angefangen habe. Lustigerweise hat es mir aber total gut getan: Ich bin morgens nach dem Sport viel fitter in der Uni gewesen, habe länger durchgehalten, war nicht so viel müde. Nachts habe ich besser geschlafen, da ich nicht so spät und nicht mehr so viel gegessen habe.

Das bestärkt mich widerum in dem Gefühl, dass es so mit mir nicht weitergehen konnte. Nach einer Woche bin ich nun schon 2 Kilo los, schlafe gut und bin einfach irre stolz auf mich, dass ich es tatsächlich schaffe, für den Sport ne Stunde eher aufzustehen. Ich bin nämlich ne Schlafmütze und schlafe eigentlich immer so lange es nur geht!

Mein Ziel sind 10 Kilo in 3 Monaten. Das halte ich für realistisch und es erlaubt mir, nicht auf ein Crashdiätformat zurückgreifen zu müssen, sondern das Ganze mit vernünftiger Ernährungsumstellung zu schaffen. Ich will versuchen, diesen Werdegang hier ein bisschen zu dokumentieren. Einerseits, weil es mich motiviert (jetzt wisst ihr's ja alle xD), andererseits aber auch, um bei Bedarf auf etwaige Ideen / Pläne etc zurückgreifen zu können. Aus meiner letzten Abnehmphase von vor 3 Jahren habe ich nichts mehr. Keine Ahnung, was ich damals gegessen habe, wie schnell / langsam die Kilos gepurzelt sind usw.

Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Ich möchte niemanden angreifen, der Größe 40 oder größer trägt oder was auch immer. Hier geht es einzig und allein um MICH, um MEIN Gewicht, um MEIN Wohlfühlen.

So, und jetzt gehe ich schlafen, damit ich morgen um halb 8 fit für mein Quälprogramm bin *huah*

Mittwoch, 30. Mai 2012

Vielen Dank, dass ich an Ihrem Monolog teilhaben durfte oder was?

Telefongespräche wie dieses:

ich: "Hier ist alles ok, ich war heute..."

Gesprächsteilnehmer aka Traummann: "Ach übrigens, ich bin den zwei verrückten Schotten wieder begegnet! *setzen Sie hier eine längere Passage über die zwei verrückten Schotten Ihrer Wahl ein* "

ich: "Schön, übrigens hab ich's geschafft, deine Artischockenpflanzen zu retten, die..."

Gesprächsteilnehmer aka Traummann: "Ah super, wie sieht's mit den Chilis aus und den anderen Pflanzen am Balkon, alles ok?"

ich: "Ja, die Radieschen hättest du nur noch essen sollen, die fangen an zu blühen, aber die Erdbee..."

G a T: "Was, die blühen? Oh Mist, die hab ich total vergessen!"

...

sind nutzlos und überflüssig! Obwohl ich ihn darauf hingewiesen habe, dass er mich ständig unterbricht, ging das Ganze munter weiter. Soll er Tagebuch schreiben oder sich ein Diktiergerät kaufen..


Montag, 7. Mai 2012

Leider nich so geil...

Mit dickem Kopp in der Notaufnahme zu sitzen :-/ Reißt sie ein, die zu niedrigen Türrahmen und kleinen Keller! Aua :(( Yeah, jetzt kreischt auch noch das Handy von dem Typen los, der seinem ca 8 jährigen Sohn zuguckt, wie er anderen af den Füßen rumturnt. Mein Kopf tut weh :(

Donnerstag, 12. Januar 2012

schon wieder...

...keine 12 von 12, weil ich der vergesslichste Mensch der Welt bin :( Ich glaub, mein Apfelfon muss mich jetzt jeden 12. dran erinnern, dass ich 12 von 12 mag und da gerne mitmache, wenn ich es nicht gerade vergesse...

Edit sagt: Jetzt hab ich doch noch ein paar Fotos gemacht, da verweigern Apfel und Fenster die Kooperation! Das gibt's doch nicht...

Oder ich sammel hier einfach heute die 12 besten Tips gegen Herpes! Mich bevölkert gerade der 3. in 6 Wochen. *groar* Ich HASSE es!!!!!!

Freitag, 23. Dezember 2011

Dieser Post ist unbenannt, weil mir keine Überschrift dazu einfällt. Ich muss mir einfach mal meinen aktuellen Frust runterschreiben und bevor ich mich in einer Mail auskotze und das später vielleicht bereue, weil ich gern mal zu direkt bin, mach ich das jetzt hier.

Ich bin so motzig und stinkig gerade :( Weihnachten hat mich noch nie so sehr angenervt wie dieses Jahr! Eigentlich wollten wir uns mit Freunden treffen, kochen, gemütlich zusammensitzen und dem Trubel einfach entgehen. Als ich im September mal wegen Weihnachtsplanung angefragt hatte, hieß es, das habe ja noch Zeit. Dann waren plötzlich alle verplant!! Toll. Lieb ich ja, sowas.

Dazu kommt noch, dass ich arbeiten muss und meine lieben Freundinnen sich genau den Tag freigehalten haben, an dem ich hinter der Theke stehe. Achja, sie wussten übrigens, dass ich an diesem Tag definitiv arbeiten werde.

Überhaupt, arbeiten an Weihnachten!! Ist ja toll, dass so viele Leute vor Weihnachten "fliehen" wollen (von Weihnachtsflucht ist sogar auf unseren Flyern die Rede), ICH möchte das NICHT! Ich würde gern mal ein paar ruhige, gemütliche Tage zu Hause verbringen, ohne mich bei lauter, unweihnachtlicher Musik zuzudröhnen und lauter fremde Menschen um mich zu haben. Können diese Weihnachtsflucht-Partys nicht in irgendwelchen Kellern bei irgendwem daheim stattfinden?!

Achja, und Silvester gibt's dann ja auch noch. Da feiern viele auch lieber in ner Kneipe >_< Ich werd's nie verstehen! Und am nächsten Tag geht's zum Katerfrühstück dann auch gleich wieder auf die Piste. Schade, dass ich es zu Hause nicht so scheiße finde, dass ich ständig weg will...

Wir sind zu Silvester bei Freunden eingeladen, aber verlassen kann man sich darauf auch nicht. Seit ihr Sohn da ist drehen sie nicht nur irgendwie am Rad, sie sind auch dauernd krank und lassen 9 von 10 Verabredungen in letzter Sekunde platzen. Weil krank kann das Kind nicht zur Oma, die weiß ja nicht, was sie machen muss. Komisch, irgendwie hat die Oma ihre eigenen Kinder ja auch großgezogen! Und ab 19 Uhr ist dann Ruhe im Karton, weil der Kleine dann schlafen muss.

Dass meine Beste lieber dort feiert, wo sie die letzten 3 Jahre gefeiert hat, weil ihr Freund mit uns nicht feiern will (wir sind uns nicht so grün), setzt dem ganzen die Krone auf. Ihr Kerl muss nämlich an Silvester arbeiten, die Gelegenheit ist so günstig wie nie, aber nein. Ein Treffen mit mir wird in 2 Stunden Freizeit irgendwo in die paar Tage gequetscht, in denen sie halt hier ist. Blöd nur, dass ich da schon was vorhabe. Überraschung, ich habe ein Leben!

So, ich mach jetzt den PC aus und lass ihn die nächsten Tage aus! Morgen werden wir gegen Nachmittag zu T.s Eltern fahren und uns die nächsten Tage dort verkrümeln (bis ich arbeiten muss :-/ ). Ich hoffe, ich kann dort etwas Abstand zu dem ganzen Theater hier finden.

Euch allen wünsche ich weniger Stress und mehr Liebe zum Fest der Liebe :)

Pony <3

Donnerstag, 20. Januar 2011

Luft raus :(

Ja, das trifft es ganz gut. In 1,5 Wochen die erste Klausur, vorher noch am Montag ein Test in Mittelhochdeutsch und was hab ich gemacht? Noch NIX! Ich kann mich nicht aufraffen, das ist zum Schreien. Auch hier zu Hause mach ich nur das Nötigste.

Warum kommen diese Durchhängerphasen immer dann, wenn man sie NICHT braucht?

EDIT: Oder hättet ihr darauf Lust???





Shakespeare bis zum Abwinken und wem das noch nicht reicht, der haut gleich noch Joseph Conrad hinterher *ächz*

Verflixt noch eins, ich mag nicht mehr!

Samstag, 27. November 2010

Kann das wahr sein??

Vor ca. einer Woche habe ich ein Paket weggeschickt. Der Inhalt war eine Schnecke, die ich für einen Tausch genäht hatte. Die Empfängerin wartete schon viel länger als gedacht, deswegen hoffte ich, dass das Paket schnell bei ihr eintrudeln würde.

Ich hatte noch nichts von ihr gehört, das aber darauf geschoben, dass sowas ja (meistens dann, wenn es wichtig ist!) auch mal länger dauern kann und da sicherlich wegen Weihnachten und so viel zu tun sei.

Heute Nachmittag klingelt es und ich bekomme ein Päckchen. DAS Päckchen! Angeblich falsche Adresse, bla bla. Ich war etwas verdutzt, schaute nach und stellte fest: Die Adresse stimmt mit der, die mir geschickt wurde, überein. Und mal ehrlich: L. wird wohl wissen wo sie wohnt, oder???

Die Paketüberbringerin war leider schon verschwunden, als ich sofort wieder nach unten eilte und die Feld-, Wals- und Wiesenpost hatte natürlich schon zu.

Nach ein bisschen Recherche im www musste ich feststellen, dass das wohl kein Einzelfall ist und schon öfter vorgekommen ist, bzw. eigentlich dauernd passiert.

Ich habe der Betroffenen eine Mail geschrieben um nachzuhaken. Aber ich gehe gerade davon aus, dass der Fehler NICHT bei ihr liegt.

Ich bin sauer!

Ist das von euch schon jemandem passiert? Ist das ansteckend? Ich habe dieses Jahr verhätnismäßig viel Ärger mit verschwundenen Päckchen, kaputten Paketen usw gehabt. Wird das immer mehr oder hatte ich einfach nur Pech?

Einen schönen Abend euch allen!

Pony

Dienstag, 12. Oktober 2010

Deutschland, deine Bildung...

...sie geht den Bach runter. Ja, ich weiß, das tut sie schon eine ganze Weile, aber es gibt Situationen, in denen dieses Bewusstsein stärker ist und andere, da ist es schwächer ausgeprägt. Momentan ist es ziemlich stark!

Ich "bastele" nämlich gerade meinen Stundenplan für das kommende Semester. Basteln ist definitiv das richtige Wort, denn die Vorlesungen und Übungen sind weder aufeinander abgestimmt, noch gibt es genug Platz für alle, noch weiß ich, ob ich überhaupt in alle Tutorien und Übungen hineingekommen bin. Ja, das ist ganz toll, wenn am 18. die Vorlesungszeit offiziell beginnt und man am 12. noch keine Ahnung hat, wann man eigentlich wo zu sein hat. Ich selbst kann aber nichts dafür, denn es liegt nicht an mir, sondern am System der Uni.
Ganz toll finde ich auch, dass manche Anmeldungsfristen schon vorbei sind, bevor nur eine einzige Einführungsveranstaltung gelaufen ist. Als Wechsler bin ich nicht informiert worden, was wann ansteht, sondern muss hoffen, dass ich alles online finde, was ich finden muss. Und auch die Erstis fühlen sich ziemlich im Regen stehen gelassen.

Vielleicht bin ich von meinem letzten Studiengang (ich hab mich zwei Semester an Jura versucht und dann mit Freude aufgegeben!) zu sehr verwöhnt, was Ordnung und Übersichtlichkeit betrifft. Dort gab es für jeden einen Platz, sowohl im Hörsaal, als auch bei den Übungen.

Nun wird es so sein, dass mehr Leute eingeschrieben sind als in die Hörsäle passen - mehr, als auf Sitzplätze UND Treppenstufen UND Klappstühle o.ä. passen!! Außerdem werden die Plätze in Übungen etc. meistens verlost. Das heißt, es gibt eine Frist, in der man sich bewerben muss und nach Fristende wird gelost. Tolle Sache *Ironie AUS* Nicht, "wer zuerst kommt, mahlt zuerst", sondern "heut nicht, morgen nicht und übermorgen nicht gleich". Das macht mich sauer. Richtig sauer. Obwohl wir Studiengebühren bezahlen, kommt bei uns Studenten nichts an. Wo sonst bezahlt man etwas, ohne Leistung dafür zu bekommen? Ich geh doch auch nicht in den Supermarkt und schmeiß der Kassiererin einfach mal 20 Euro hin, weil ich gerade Lust und Laune habe!?

Warum ich dann hier studiere? Tja, das ist eigentlich ganz einfach: Nur mit einem Abschluss in Bayern oder Baden Württemberg bin ich später mobiler, was meinen Arbeitsplatz betrifft. Mit einem hessischen Abschluss krieg ich in Bayern keinen Job, mit einem bayerischen aber überall. (Außerdem ist der Ruf einiger hessischer Unis, was ein Staatsexamen angeht, nicht gerade der beste. "Ist der Ruf erst ruiniert" hält sich in diesem Genre scheinbar lange - sehr lange - zu lange.)

Und das alles, weil Bildung Länder- statt Bundessache ist. Bin ich die Einzige, die das schwachsinnig findet?

Ich geh jetzt weiter basteln und hoffen und bin gespannt, ob ich dann am Semesterende feststelle, dass ich was verpasst habe oder ob ich das irgendwie noch hinbekomme...

Seufzende Grüße,

Pony