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Samstag, 15. Februar 2014

Wochenglück 150214

Fräulein Ordnung lädt jeden Samstag dazu ein, sich darüber Gedanken zu machen, was uns in der vergangenen Woche glücklich gemacht hat. Hier also meine Glücklichmacher:


Meine Stiefmutter hat mal in einer Buchbinderei gearbeitet. Als diese geschlossen wurde, bekam sie viele Bücher geschenkt. In meiner Familie würde außer mir niemand Goethe lesen, also bekam ich diese wundervollen Bücher geschenkt.

Endlich habe ich das perfekte Rot zu einem Lippenstift gefunden, den ich schon ewig habe. Es ist genau die gleiche Farbe *yöy* (es handelt sich übrigens um 090 red lady).

Große Erleichterung am Mittwoch, dem Baby geht es gut! Die ganze Geschichte findet ihr in meinem BABYBLOG.

Der Bauch wird langsam kugelig und die Kleine turnt, dass alles wackelt *haha*

Überflüssigen Kram wegzuwerfen hat mich auch glücklich gemacht. 



Hier sind neue Blümchen eingezogen, die Frühlingsstimmung verbreiten, was mich sehr glücklich macht!

All-time-Glücklichmacher: Obst!

Der Mann ist damit etwas überfordert: "Was ist das schwarze da, ne Avocado? Glaubst du mir, dass sowas noch nie in diesem Haus war? Genauso wie dieser komische Apfel, der offensichtlich keiner ist!?" Er hatte die Mango in der Hand ^^ 


Mehr Glücklichmacher findet ihr HIER.

Alles Liebe

Pony

Montag, 13. Januar 2014

Babyblog - Da isser!

So ihr Lieben,

mein Babyblog lebt! Ich habe ihn nun doch bei blogger eingerichtet, weil ich bei wordpress einfach nicht durchsteige. So ist das, wenn man ein Gewohnheitstier ist.

Allerdings habe ich mir dafür ein weiteres Profil angelegt, da ich nicht möchte, dass man vom Baby- zu diesem Blog hier kommt. Daher bitte ich euch auch, KEINE LINKS zu Ponylove dort zu posten. Ich wüsste zwar nicht, wieso das jemand tun sollte, aber sicher ist sicher ;)

Wer die Einladung zu den privaten Posts haben möchte, kommentiert bitte hier oder schickt eine Mail an wir_sind_schwanger(at)gmxPUNKTde - natürlich mit den entsprechenden Zeichen @ und . ;) Bitte habt Verständnis, dass nicht jeder X-Beliebige eine bekommt, da ich vorhabe, auch über sensible Themen zu schreiben. Stammleserinnen, bzw vor allem Kommentatorinnen müssen sich in dieser Hinsicht aber keine Gedanken machen :) Ich denke, ihr wisst selbst, ob ihr in diese Kategorie passt oder nicht.

Auch muss ich designtechnisch noch ein bisschen probieren und bearbeiten, aber ich wollte nicht warten, bis alles 100% fertig ist. Geduld ist eine Tugend, aber nicht meine ;)

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier geht's los: http://schatzwirsindschwanger.blogspot.de/

Donnerstag, 22. August 2013

Soll ich? Soll ich nicht?

Hallöchen miteinander :)

Wie so manche Leserin ja bemerkt hat, war ich in den letzten Monaten blogtechnisch nicht mal mehr sporadisch aktiv, sondern in der Versenkung verschwunden. Ich habe nun die letzten Tage überlegt, ob ich über den Grund dieses Verschwindens schreiben soll oder nicht. Nach dem Lesen des heutigen Ordnungshüterinnen-Post habe ich mich dafür entschieden - auch und vor allem für mich selbst. Das www vergisst schließlich nichts und in den Tiefen meiner Festplatte würde der Text wohl auf Nimmerwiedersehen untergehen.

Wie ja einige wissen, habe ich mich letzten Oktober von T., früher-bekannt-als-Traummann, getrennt. Diese Entscheidung kam für viele überraschend und auch irgendwie übereilt. Statt mich erstmal in Ruhe mit allem auseinander zu setzen, habe ich alle Emotionen in diesem Zusammenhang in einen "Schrank" gesperrt, bin erst zu einer Freundin und dann in die Studienstadt gezogen. In den Pausen zwischen Arbeit und Uni gab es für mich eigentlich nur eins: Partys bis zum Umfallen. Und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich entweder in der Uni, arbeiten oder feiern war. Schlaf war Mangelware, dafür floss Alkohol in rauen Mengen. So im Nachhinein muss ich auch ehrlich zugeben, dass mein Freundeskreis "sauber" ist hat mich wahrscheinlich davor bewahrt, mit Schlimmerem in Kontakt zu kommen. Ich denke, ihr versteht, was ich meine.

Wie das Leben so spielt, näherten T. und ich uns irgendwann wieder an. Meine (katastrophale) finanzielle Situation, aber auch familiäre Rückschläge wie der Tod meiner Großtante, hatten eine emotionale Talfahrt ausgelöst, die er zumindest zeitweise stoppte.Wieder stopfte ich allerhand Gefühlskram in den "Schrank", ohne weiter darüber nachzudenken oder zu reflektieren.

Als T. von einem Tag auf den anderen plötzlich eine Neue hatte, wurde aus meiner Talfahrt ein freier Fall. Die Türen des imaginären Schranks gaben nach und der ganze Berg aufgestauter Emotionen verschiedenster Art begrub mich, wie eine Lawine.

In der folgenden Nacht wachte ich mit einer Panikattacke auf, die es in sich hatte. Damit hatte ich zu der Zeit, als T. in China arbeitete, schon meine Erfahrungen gesammelt, aber diese Nacht übertraf alles. Wenn ich nur daran denke, kriecht die nackte Angst meinen Rücken hinauf. Egal, was ich unternahm, nichts half. Ich stolperte stundenlang wie ein eingesperrtes Raubtier durch die Wohnung, gefangen in meiner Gefühlswelt, ohne Ausweg. Nach 4 Stunden (!) lies die Panik schließlich etwas nach und machte einem Weinkrampf Platz. Auch dieser war nicht in den Griff zu kriegen, weshalb ich schließlich beim Arzt landete und mit Beruhigungsmittel vollgepumpt wurde. Es dauerte weitere 3 Stunden, bis die Heulerei aufhörte und ich fähig war, einigermaßen klar zu denken.

Leider sollte diese Attacke nicht die einzige bleiben und mein emotionaler freier Fall war für mich nicht mehr aufzuhalten, weshalb ich mich schließlich erst in die Hände eines Therapeuten und später in die von Medikamenten begab. Letztere hauten mich mit ihren Nebenwirkungen körperlich zwar erstmal um, brachten mich seelisch aber sehr schnell wieder in Richtung Gleichgewicht, so dass ich schlaflose Nächte, Panik und Heulkrämpfe langsam aber sicher hinter mich bringen konnte.

Die Nebenwirkungen ließen leider nur bedingt nach und ich hatte wochenlang zu kämpfen, wusste aber, dass ich meiner Seele diesen Schutz noch nicht wegnehmen konnte und durfte. Doch das Schicksal zeigte sich einsichtig und ich traf zufällig jemanden, der meinen Fall erst bremste und schlussendlich dabei half, ihn komplett zu beenden. Ohne es zu wissen, half M. mir, mein Selbstbewusstsein wieder zu finden und polierte es nebenbei auch ordentlich auf ;-) Er hob den "Schrank" an und ich räumte nach und nach den ganzen Emotionsmüll darunter raus und auf.

Einiges musste und muss in diesem "Schrank" bleiben, kann nicht aufgeräumt werden. Seit der Therapie ist mir das klar. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen beruhigend zu wissen, dass man an diesen Päckchen nicht rumdoktern muss, sondern sie einfach da lassen kann, wo sie sind!

Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Mut hatte, mir Hilfe zu suchen und diese in jeder Form angenommen habe, auch die medikamentöse. In dieser Hinsicht war ich sehr überrascht von der Reaktion meiner Freunde. Ich habe nur einer Hand voll davon erzählt, aber bis auf eine reagierten alle mit Bestürzung ob meiner schlimmen Verfassung und Verständnis dafür, dass ich die Tabletten nahm. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es verhinderte, dass ich mich abkapselte (wie hätte ich die Nebenwirkungen zB erklären sollen, hätte niemand davon gewusst?!?).

Mittlerweile bin ich wieder frei von Medizin und soweit stabil. Es wäre gelogen zu behaupten, über alles hinweg zu sein. Aber ich weiß jetzt zumindest, wo meine Schwachpunkte liegen und kann besser auf mich aufpassen. Im Nachhinein stellte sich übrigens raus, dass M. auch mit einigem zu kämpfen hatte, als wir uns kennen lernten. Wir haben uns gegenseitig aufgebaut, ohne es zu merken. Schon irgendwie lustig. Wie schlimm es mir wirklich ging und wie viel er für mich getan hat, weiß er gar nicht. Wer weiß, vielleicht erzähle ich ihm irgendwann mal davon.

Ich wünsche niemandem, dass er so etwas durchmachen muss! Aber bitte scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen, wenn ihr einmal in einer Sackgasse steckt. Man muss sich nicht quälen und allein durch die Hölle gehen! Oft hört man "Da musst du halt durch.", aber das stimmt nicht. Ganz im Ernst? Man kann auch ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung leben. Machen wir aber nicht und warum? Weil es das Leben unnötig erschwert!

Oha, obwohl ich das Ausmaß meiner Verfassung nur angerissen habe, ist das hier ein halber Roman geworden. Ich bin ja gespannt, ob das überhaupt jemand liest ;-) Für mich ist es gut, dass ich diese Zeit so zusammengefasst habe und das ist mir eigentlich das wichtigste.

Achja, eine weitere Hilfe war mir übrigens dieses Buch bzw. das Hörbuch dazu: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner. Die Geschichte ist fast schon identlich mit meiner, was mich manchmal ein bisschen erschreckt hat. Auf der Onlineplattform des STERN habe ich einen "ganz okayen" (der Ausdruck stammt aus dem Buch ;-) Oha, ist das jetzt ein Plagiat??) Artikel darüber gefunden - auch wenn da mal jemand vor der Veröffentlichung hätte Korrekturlesen sollen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Blogvorstellung die 1.

Neuer blog mit Lieblingsblog-Garantie: Die lesende Minderheit von Caro (Daußen nur Kännchen) und Bine (was eigenes)

Alle zwei Monate wird ein Buchthema vorgegeben und wer Lust und Laune hat, liest ein passendes Buch und erläutert es in seinem Blog. Auf der Seite der lesenden Minderheit kann sich jeder verlinken.

Coole Sache das, da mach ich gerne mit!

Das erste Thema lautet "Buch, in dessen Titel eine Farbe vorkommt" und passt wie angegossen! Zur Zeit lese ich nämlich "Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier und "Lila, Lila" von Martin Suter.


EDIT: Ganz vergessen ^^ Ich hab mich schon gewundert und mich gefragt, ob da nicht was fehlt. Yepp. Fehlt was! Lemmy mit Janiss Garza "White Line Fever - The Autobiography". Zwar schon im Dezember angefangen, aber noch nicht ganz durch.



Drei Bücher wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem hätte mich das Thema nicht besser treffen können *lach*

Und, was lest ihr so?