Samstag, 18. Januar 2014

Hamburg, my love

Das Schicksal meinte es mal wieder gut mit uns und bescherte dem Liebsten und mir überraschend einen Kurztrip in die schönste Stadt der Welt. Seine Eltern hatten mit Freunden Karten für Das Phantom der Oper gekauft und wollten den Besuch mit einem gemeinsamen Wochenende in Hamburg verknüpfen. Nun konnten die beiden leider arbeitsbedingt nicht mit und die Karten ließen sich auch nicht mehr verkaufen. Also sind wir am Donnerstagmorgen ins Auto gesprungen und gen Norden gedüst.

Wettertechnisch hatten wir Glück, ab und an regnete es etwas, aber es hielt sich in Grenzen. Im Übrigen ist es natürlich klar, dass die Frau, die ohne Regenjacke nach Schottland fährt, auch keinen Schirm mit nach Hamburg nimmt, nech ;)

Alles in allem hatten wir 2 tolle Tage. Falls ihr noch überlegt, ob ihr euch die Aufführung ansehen sollt oder nicht: Tut es! Wir waren alle restlos begeistert. Ich habe noch nie ein Musical gesehen, das mit einer solchen Anzahl an Kostümen und Requisiten aufwartet. Wir kamen uns fast vor wie im Kino. Ich kannte die Texte nur auf Englisch, fand die Übersetzungen aber gut und die Sänger haben mich wahnsinnig beeindruckt.

Samstag haben wir im Alsterpavillion gefrühstückt. Dort gab es das beste und umfangreichste Buffet, das ich je gesehen habe. Obwohl ich es eigentlich hasse, vom Buffet zu essen, hab ich richtig reingehauen. Für 8,80€ pro Person (inkl. O-Saft, exkl. Kaffee) kann man echt nicht meckern. Das einzige, was mir in Hamburg immer wieder sauer aufstößt ist, dass es in den wenigsten Cafés laktosefreie Milch gibt *grml*

Tagsüber bin ich mit der Schwiegermutti gemütlich durch die Stadt gebummelt und hab mir mit ihr die neuesten (schrecklichen!) Frühjahrstrends angeschaut. Jogginghosen werden einfach nienieniemals salonfähig, verdammt!

Abends haben wir dann das weltbeste schwangerentaugliche Sushi gegessen. Die Schwiegereltern hatten einen Tisch bei Henssler & Henssler reserviert und ich finde, der Besuch hat sich echt gelohnt. Ok, die Getränke sind unverhältnismäßig teuer (3,50€ oder waren's 4,50€ für ne 0,2er Cola?!? Mal ernsthaft, Cola ist Cola und es gibt in meinen Augen keinen Grund, für diese so viel Geld zu verlangen!).


Das Essen war super lecker und obwohl der Laden voll war, mussten wir nicht lange warten. Bei diversen "Schnellrestaurants" stand ich schon länger. Auch der Service war sehr aufmerksam, schnell und freundlich.

Hinten: Chicken Teriyaki; vorne: Spicy Duck

Leider hab ich heute ein Blockseminar in der Uni, deshalb mussten wir heute Nacht noch nach Hause fahren :((

Beschäftigung auf der Fahrt: Knöpfe annähen *örgs*

6 Kommentare:

  1. Euer Wochenende klingt toll :)

    An was hast du denn Knöpfe angenäht wenn man fragen darf?


    Liebe Grüße
    C

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    1. Der Mann hat heute einen Anzug gebraucht. Und da die Knöpfe alle auf halb 8 hingen, hab ich mich erbarmt und sie wieder fest genäht ;)

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  2. Ich will auch unschwanger schwangeren Sushi, bitte :D

    Der Preise für Cola sollte echt nicht os krass schwanken dürfen.... mich ärgern die Getränkepreise in Restaurants sehr oft.

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    1. Bei besonderem Wein z. B. kann ich es ja verstehen. Aber Cola, Wasser, Apfelschorle?! Man kann es echt übertreiben.

      Und das Sushi war schlicht göttlich! Auch die nicht-schwangerentauglichen sahen super lecker aus und haben scheinbar sehr gemundet. Sogar der Schwiegervater hat aufgegessen und der isst sonst NIE auf!

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  3. Na das klingt doch nach tollen 2 Tagen! :)
    In das Musical wäre ich auch liebend gerne gegangen.

    LG Su

    P.S.: ''Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.'' Der Karl hat wie immer völlig Recht und daher sollten solche Kleidungsstücke (die erfahrungsgemäß sogar fürs joggen ziemlich ungeeignet sind trotz des Namens) meiner Meinung nach auf ewig aus den Verkaufsregalen verbannt werden ;)

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    1. DAS ist der Punkt. Jogginghosen sind für die meisten Sportarten nicht geeignet, verdienen den Namen also noch nichtmal. Alle paar Jahre versucht wieder jemand, sie salonfähig zu machen und jedes Mal freuen sich in der Saison darauf alle, die Schlabberdinger nicht mehr tragen zu können / müssen. Geschichte wiederholt sich...

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