Tja, was soll ich sagen. Ich liebe die Iron Man-Reihe, ich fand die ersten beiden Filme schon sehr geil und wurde auch vom dritten Teil nicht enttäuscht. Ich hatte ein bisschen Angst, dass sich die Liebesgeschichte zwischen Tony und Pepper ab jetzt so richtig durch den Plot ziehen und alles romantisieren würde. Tut sie nicht, puh! Iron Man kann eben die Welt retten, sein Mädchen lieben und trotzdem die coole Großschnauze bleiben, die er ist. Und mal ehrlich: verweichlichte Superromantiker gibt's in Hollywood nun wirklich genug.
"Is that all you've got? A cheap trick and a cheesy one-liner?" Tony Stark: "Sweetheart, 'a cheap trick and a cheesy one-liner' could be the name of my autobiography!"
Ich jedenfalls liebe Iron Man gerade wegen seiner großen Klappe, wegen der dummen Sprüche und seines großartigen Humors. Die Story hat mir auch gefallen, war nicht zu vorhersehbar und diese ganze Mandarin-Geschichte fand ich schon sehr amüsant. Die Action war, wie zu erwarten, völlig übertrieben, abgedreht und absolut unlogisch. Aber wer Logik will, soll bitte ein Sudoku ausfüllen und sich nicht so nen Film reinziehen!
3D hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Bin da generell kein Fan von und habe auch das Gefühl, dass einem als Brillenträger einiges entgeht, weil man ja zwei Brillen voreinander hat. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Effekt darunter leidet. Abgesehen davon ist es natürlich auch ganz schön teuer! Wir haben für zwei Kinokarten + Snacks knapp 40 Euro gelatzt - dafür muss ich fast 6 Stunden arbeiten! Leider laufen viele Filme im heimischen Kino aber nur noch in 3D, was leider zur Folge hat, dass ich nur noch sehr selten gehe. Aber Iron Man ist für mich einfach ein MUSS!
Also, wer die ersten beiden Filme mochte, wird den 3. auch mögen, wer die ersten sche**e fand, wird den 3. auch sche**e finden xD
Bin jetzt gespannt, wie es weiter geht. Auf der Leinwand war am Schluss ein "Iron Man will return" zu lesen, ob dieser dann aber von Rober Downey jr. gespielt wird, steht in den Sternen. Für mich gehören die beiden untrennbar zusammen und sollte Marvel da keinen neuen Vertrag mit R. D. jr an den Start bringen, bin ich aus der Nummer raus...
Habt ihr den Film schon gesehen? Was sagt ihr dazu? Oder ist das alles überhaupt nix für euch?
Habt noch einen schönen Feiertag :)
Pony
PS: Auf ne Zusammenfassung der Story hab ich jetzt mal verzichtet, kann man ja via Suchmaschine in Erfahrung bringen...
Donnerstag, 9. Mai 2013
Freitag, 12. April 2013
12 von 12 im April
Heute bin ich mal wieder bei 12 von 12 dabei. Falls jemand nicht
weiß, worum es geht: am 12. des Monats macht man 12 Fotos und postet
sie. Gesammelt wird der Spaß bei Draußen nur Kännchen. Los geht's:
1. Nach dem Aufwachen werden erstmal die virtuellen Tiere gefüttert. 2. Blick aus dem Fenster - wenigstens kein Schnee mehr!
3. Seit heute gehöre ich zu den gefühlt 1 Millionen Attila-Challengern. 4. Lecker Pancakefrühstück gegen trübes Wetter. Ist übrigens nur so wenig, weil mir der erste Pancake total verbrannt ist *haha*
5. Musik angeschmissen und 6. den Putzlappen geschwungen. Schwedenmöbel sind echte Staubfänger :(
7. zufällig wieder nen Blick aus dem Fenster geworfen: Juhu, die Sonne scheint! 8. Zimmerplanung. Momentan steht mein Bett am Fenster und der Schreibtisch in der dunkelsten Ecke des Zimmers. Völlig idiotisch so!
9. Statt so auf dem Boden gestapelt zu werden, wohnen meine "Bettbücher" jetzt in einem Korb. 10. Blick vom Bett aus. Der TV ist zum Glück nicht angeschlossen, sonst wäre der Bettbücherstapel sicherlich viiiiel höher ^^
11. Essens- und Einkaufsplanung für morgen. 12. Nun noch den Post abschicken und dann mach ich's mir in meinem Kissenberg gemütlich :)
Mehr 12 von 12 findet ihr HIER
1. Nach dem Aufwachen werden erstmal die virtuellen Tiere gefüttert. 2. Blick aus dem Fenster - wenigstens kein Schnee mehr!
3. Seit heute gehöre ich zu den gefühlt 1 Millionen Attila-Challengern. 4. Lecker Pancakefrühstück gegen trübes Wetter. Ist übrigens nur so wenig, weil mir der erste Pancake total verbrannt ist *haha*
5. Musik angeschmissen und 6. den Putzlappen geschwungen. Schwedenmöbel sind echte Staubfänger :(
7. zufällig wieder nen Blick aus dem Fenster geworfen: Juhu, die Sonne scheint! 8. Zimmerplanung. Momentan steht mein Bett am Fenster und der Schreibtisch in der dunkelsten Ecke des Zimmers. Völlig idiotisch so!
9. Statt so auf dem Boden gestapelt zu werden, wohnen meine "Bettbücher" jetzt in einem Korb. 10. Blick vom Bett aus. Der TV ist zum Glück nicht angeschlossen, sonst wäre der Bettbücherstapel sicherlich viiiiel höher ^^
11. Essens- und Einkaufsplanung für morgen. 12. Nun noch den Post abschicken und dann mach ich's mir in meinem Kissenberg gemütlich :)
Mehr 12 von 12 findet ihr HIER
Mittwoch, 13. März 2013
Abschied
"Und wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung."
Gestern ist meine Großtante gestorben. Obwohl sie krank war, kam es doch sehr unerwartet und in mein Leben reißt dieser Verlust ein Loch. Tante Inge war in meiner Familie eine Ausnahme - einer der wenigen Menschen, auf die man zählen konnte, die immer für einen da waren und wahrscheinlich sogar der einzige Mensch, der mich und meinen gewählten Lebensweg unterstützt hat. Nie hat sie an mir gezweifelt oder meine Entscheidungen in Frage gestellt. Immer hatte sie ein offenes Ohr und stand jedem mit Rat und Tat zur Seite. "Das geht nicht!" hörte man aus ihrem Mund nicht. "Wir kriegen / Du kriegst das schon hin!" waren ihre Worte. Sie hat sich um jeden anderen mehr gesorgt als um sich. Dass ihr ausgerechnet das mal zum Verhängnis werden würde, hat niemand erwartet.
Mit gerade einmal 67 Jahren mussten wir sie gehen lassen - in unserer Familie kein Alter. Es ist noch nichtmal 2 Jahre her, dass ihre Mutter gestorben ist.
Am 24. Januar hatte meine Oma Geburtstag und Inge war nicht da, weil sie bereits im Krankenhaus war. Obwohl wir wussten, dass es sie noch gibt, war es komisch. Sie fehlte sonst nie auf einem Geburtstag, war eine Partymaus, ne richtige Stimmungskanone. Wir haben sie vermisst, aber noch davon gesprochen, dass sie beim nächsten Geburtstag wieder dabei ist. Dass sie nun nie wieder dabei sein wird, kann ich noch nicht begreifen...
Inge, auch wenn der gestrige Tag für dich eine Erlösung war, so werde ich dich doch sehr vermissen. Ich bin froh, dich gekannt und dich in meinem Leben gehabt zu haben.
Sonntag, 10. März 2013
Dinge, die die Welt nicht braucht
Letzte Nacht hab ich geträumt, dass ich zum Tod durch den Scheiterhaufen verurteilt wurde. Warum weiß ich nicht, bzw kann mich nicht dran erinnern.
Aber ich lebte im Hier und Jetzt, nix Mittelalter, 21. Jahrhundert. Im Hintergrund sang mein Kopf "Girl on Fire" von Alicia Keys.
Bin ehrlich beeindruckt von meinem Unterbewusstsein, dass es wusste, dass ich das mit dem Lied irgendwie lustig finden würde.
Trotzdem beschäftigt mich das Ganze und gab meinem Tag ein Gefühl der Beklemmung.
Ätzend sowas!
Aber ich lebte im Hier und Jetzt, nix Mittelalter, 21. Jahrhundert. Im Hintergrund sang mein Kopf "Girl on Fire" von Alicia Keys.
Bin ehrlich beeindruckt von meinem Unterbewusstsein, dass es wusste, dass ich das mit dem Lied irgendwie lustig finden würde.
Trotzdem beschäftigt mich das Ganze und gab meinem Tag ein Gefühl der Beklemmung.
Ätzend sowas!
Dienstag, 5. Februar 2013
"Ich finde nicht...
...dass du zu dick bist!" so läutete mein lieber Mitbewohner D. vor kurzem eine zünftige Küchendiskussion ein. Er hatte abends Nudeln gekocht und gefragt, ob ich mitessen wolle. Diese Einladung habe ich verneint und erklärt, dass ich erstmal wieder auf abendliche Kohlenhydrate verzichten werde. Durch den ganzen Stress in den letzten Wochen / Monaten habe ich sehr unregelmäßig und unbedacht gegessen, was sich sofort auf meine Hüften, meinen Bauch und mein Gesicht geschlagen hat. 10kg mehr als mir lieb sind trage ich derzeit mit mir herum. 10kg - die Hälfte an Gewicht, was ich mal verloren habe, ist damit wieder drauf!
Aber zurück zu D. Diese Aussage bekomme ich öfter zu hören, wenn es um mein Gewicht / meine Unzufriedenheit damit geht. Dabei behaupte ich gar nicht, zu dick zu sein. Ich gehe nichtmal so weit zu sagen, dass ich überhaupt dick bin. Ich bin 1,68m groß (oder klein >_< ) und wiege z.Zt. 68kg (2 habe ich schon erfolgreich verjagt, ha!). Das klingt erstmal normal, macht aber einen BMI von 24,1. Bis 25 ist in meinem Alter ok, was bedeutet, dass ich näher an "nicht mehr ok" als an "noch nicht ok" bin. Außerdem ist mein Körperfettanteil für mein Alter zu hoch, v.a. am Bauch. Das Gesicht meiner Hausärztin hättet ihr sehen müssen, als sie mir das gesagt hat xD "Frau Pony, ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen das sagen soll. Ich hab das zwar schon öfter Patienten gesagt, aber niemals jemanden von Ihrer Statur. Also, so blöd das jetzt klingt, aber Ihr Körperfettanteil ist zu hoch!"
Und schlussendlich mein persönlichstes Argument überhaupt: Ich fühle mich absolut nicht wohl so! Ich bin schon froh, dass unsere Badspiegel sehr hoch hängen. So muss ich mich nach dem Duschen nicht sehen - will ich nämlich nicht! Ich will auch keine Hosen in Größe 40 kaufen, aber die 38 ohne viel Stretch passen nicht mehr. 40 - da ist ne 4 vorne. Das erinnert mich an früher, 80kg Kampfgewicht, Größe 44. So will ich nie wieder sein!
Ich verstehe nicht, warum man erst "zu dick" sein muss, um abnehmen wollen zu dürfen. Was ist "zu dick" überhaupt? Wer bestimmt über "zu dick", "gut so", "zu dünn"? Warum MUSS ich mich mit einer normalen Figur abfinden, warum MUSS ich mich rechtfertigen, weil ich lieber sportlichschlank sein möchte? Warum darf ich nicht sagen, dass mir mein Bauch so nicht gefällt, nur, weil er nicht "fett" ist?
Ehrlich, würde ich ne 36 tragen und mich auf Gedeih und Verderb auf 34 runterhungern wollen, dabei ständig Abstriche machen und jeden Spaß am Leben und Genießen verlieren, könnte ich dieses Drama ja verstehen. Wer sein Gewicht nur halten kann, in dem er permanent strengstens Diät hält, sollte sich wirklich Gedanken machen, ob er seinem Körper damit gut tut. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich eines auf dieser Welt über alles liebe und das ist ESSEN. Nicht alles und auch nicht in abartigen Mengen. Aber ich könnte z.B. niemals eine Nulldiät oder so einen Suppen-Crash-Diät-Schwachsinn durchziehen. Ich esse am liebsten 3 warme Mahlzeiten pro Tag und zelebriere das mit größtmöglicher Sorgfalt. Essen streichelt meine Seele und kochen lässt mein Gedankenkarussel zumindest kurzzeitig etwas langsamer rotieren.
Seit einer Woche achte ich also wieder mehr auf das, was ich esse. Koche für die Uni vor, statt das zu essen, was in der Mensa eben da ist. Plane, um Heißhungerattacken und damit verbundene Gänge zum Snackautomaten o.ä. zu vermeiden. Chips kaufe ich keine mehr, auch meine geliebte Cola hab ich erstmal gestrichen. Das einzige Süße, das bleiben durfte, sind Toffifees. Die kann man gut dosieren: eins raus nehmen, Packung wegtun, eins genießen. Dann Zähne putzen und ab ins Bett *gg* Wenn ich weiß, dass ich irgendwas da habe, hält sich meine Lust auf Süßigkeiten eher in Grenzen.
Außerdem habe ich mir ein Sportprogramm zusammengestellt. 3-4 Mal die Woche gibt's 30 Minuten Workout, speziell für Arme, Bauch und Rücken. Meine Beine sind toll, die mag ich wie sie sind, die dürfen so bleiben. Länger als 30 Minuten halte ich derzeit nicht durch. Sobald ich fitter werde, werden Sportdosis und Ernährung wieder angeglichen.
Meine Freundinnen haben mich für verrückt erklärt, weil ich ausgerechnet in der Prüfungswoche damit angefangen habe. Lustigerweise hat es mir aber total gut getan: Ich bin morgens nach dem Sport viel fitter in der Uni gewesen, habe länger durchgehalten, war nicht so viel müde. Nachts habe ich besser geschlafen, da ich nicht so spät und nicht mehr so viel gegessen habe.
Das bestärkt mich widerum in dem Gefühl, dass es so mit mir nicht weitergehen konnte. Nach einer Woche bin ich nun schon 2 Kilo los, schlafe gut und bin einfach irre stolz auf mich, dass ich es tatsächlich schaffe, für den Sport ne Stunde eher aufzustehen. Ich bin nämlich ne Schlafmütze und schlafe eigentlich immer so lange es nur geht!
Mein Ziel sind 10 Kilo in 3 Monaten. Das halte ich für realistisch und es erlaubt mir, nicht auf ein Crashdiätformat zurückgreifen zu müssen, sondern das Ganze mit vernünftiger Ernährungsumstellung zu schaffen. Ich will versuchen, diesen Werdegang hier ein bisschen zu dokumentieren. Einerseits, weil es mich motiviert (jetzt wisst ihr's ja alle xD), andererseits aber auch, um bei Bedarf auf etwaige Ideen / Pläne etc zurückgreifen zu können. Aus meiner letzten Abnehmphase von vor 3 Jahren habe ich nichts mehr. Keine Ahnung, was ich damals gegessen habe, wie schnell / langsam die Kilos gepurzelt sind usw.
Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Ich möchte niemanden angreifen, der Größe 40 oder größer trägt oder was auch immer. Hier geht es einzig und allein um MICH, um MEIN Gewicht, um MEIN Wohlfühlen.
So, und jetzt gehe ich schlafen, damit ich morgen um halb 8 fit für mein Quälprogramm bin *huah*
Aber zurück zu D. Diese Aussage bekomme ich öfter zu hören, wenn es um mein Gewicht / meine Unzufriedenheit damit geht. Dabei behaupte ich gar nicht, zu dick zu sein. Ich gehe nichtmal so weit zu sagen, dass ich überhaupt dick bin. Ich bin 1,68m groß (oder klein >_< ) und wiege z.Zt. 68kg (2 habe ich schon erfolgreich verjagt, ha!). Das klingt erstmal normal, macht aber einen BMI von 24,1. Bis 25 ist in meinem Alter ok, was bedeutet, dass ich näher an "nicht mehr ok" als an "noch nicht ok" bin. Außerdem ist mein Körperfettanteil für mein Alter zu hoch, v.a. am Bauch. Das Gesicht meiner Hausärztin hättet ihr sehen müssen, als sie mir das gesagt hat xD "Frau Pony, ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen das sagen soll. Ich hab das zwar schon öfter Patienten gesagt, aber niemals jemanden von Ihrer Statur. Also, so blöd das jetzt klingt, aber Ihr Körperfettanteil ist zu hoch!"
Und schlussendlich mein persönlichstes Argument überhaupt: Ich fühle mich absolut nicht wohl so! Ich bin schon froh, dass unsere Badspiegel sehr hoch hängen. So muss ich mich nach dem Duschen nicht sehen - will ich nämlich nicht! Ich will auch keine Hosen in Größe 40 kaufen, aber die 38 ohne viel Stretch passen nicht mehr. 40 - da ist ne 4 vorne. Das erinnert mich an früher, 80kg Kampfgewicht, Größe 44. So will ich nie wieder sein!
Ich verstehe nicht, warum man erst "zu dick" sein muss, um abnehmen wollen zu dürfen. Was ist "zu dick" überhaupt? Wer bestimmt über "zu dick", "gut so", "zu dünn"? Warum MUSS ich mich mit einer normalen Figur abfinden, warum MUSS ich mich rechtfertigen, weil ich lieber sportlichschlank sein möchte? Warum darf ich nicht sagen, dass mir mein Bauch so nicht gefällt, nur, weil er nicht "fett" ist?
Ehrlich, würde ich ne 36 tragen und mich auf Gedeih und Verderb auf 34 runterhungern wollen, dabei ständig Abstriche machen und jeden Spaß am Leben und Genießen verlieren, könnte ich dieses Drama ja verstehen. Wer sein Gewicht nur halten kann, in dem er permanent strengstens Diät hält, sollte sich wirklich Gedanken machen, ob er seinem Körper damit gut tut. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich eines auf dieser Welt über alles liebe und das ist ESSEN. Nicht alles und auch nicht in abartigen Mengen. Aber ich könnte z.B. niemals eine Nulldiät oder so einen Suppen-Crash-Diät-Schwachsinn durchziehen. Ich esse am liebsten 3 warme Mahlzeiten pro Tag und zelebriere das mit größtmöglicher Sorgfalt. Essen streichelt meine Seele und kochen lässt mein Gedankenkarussel zumindest kurzzeitig etwas langsamer rotieren.
Seit einer Woche achte ich also wieder mehr auf das, was ich esse. Koche für die Uni vor, statt das zu essen, was in der Mensa eben da ist. Plane, um Heißhungerattacken und damit verbundene Gänge zum Snackautomaten o.ä. zu vermeiden. Chips kaufe ich keine mehr, auch meine geliebte Cola hab ich erstmal gestrichen. Das einzige Süße, das bleiben durfte, sind Toffifees. Die kann man gut dosieren: eins raus nehmen, Packung wegtun, eins genießen. Dann Zähne putzen und ab ins Bett *gg* Wenn ich weiß, dass ich irgendwas da habe, hält sich meine Lust auf Süßigkeiten eher in Grenzen.
Außerdem habe ich mir ein Sportprogramm zusammengestellt. 3-4 Mal die Woche gibt's 30 Minuten Workout, speziell für Arme, Bauch und Rücken. Meine Beine sind toll, die mag ich wie sie sind, die dürfen so bleiben. Länger als 30 Minuten halte ich derzeit nicht durch. Sobald ich fitter werde, werden Sportdosis und Ernährung wieder angeglichen.
Meine Freundinnen haben mich für verrückt erklärt, weil ich ausgerechnet in der Prüfungswoche damit angefangen habe. Lustigerweise hat es mir aber total gut getan: Ich bin morgens nach dem Sport viel fitter in der Uni gewesen, habe länger durchgehalten, war nicht so viel müde. Nachts habe ich besser geschlafen, da ich nicht so spät und nicht mehr so viel gegessen habe.
Das bestärkt mich widerum in dem Gefühl, dass es so mit mir nicht weitergehen konnte. Nach einer Woche bin ich nun schon 2 Kilo los, schlafe gut und bin einfach irre stolz auf mich, dass ich es tatsächlich schaffe, für den Sport ne Stunde eher aufzustehen. Ich bin nämlich ne Schlafmütze und schlafe eigentlich immer so lange es nur geht!
Mein Ziel sind 10 Kilo in 3 Monaten. Das halte ich für realistisch und es erlaubt mir, nicht auf ein Crashdiätformat zurückgreifen zu müssen, sondern das Ganze mit vernünftiger Ernährungsumstellung zu schaffen. Ich will versuchen, diesen Werdegang hier ein bisschen zu dokumentieren. Einerseits, weil es mich motiviert (jetzt wisst ihr's ja alle xD), andererseits aber auch, um bei Bedarf auf etwaige Ideen / Pläne etc zurückgreifen zu können. Aus meiner letzten Abnehmphase von vor 3 Jahren habe ich nichts mehr. Keine Ahnung, was ich damals gegessen habe, wie schnell / langsam die Kilos gepurzelt sind usw.
Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Ich möchte niemanden angreifen, der Größe 40 oder größer trägt oder was auch immer. Hier geht es einzig und allein um MICH, um MEIN Gewicht, um MEIN Wohlfühlen.
So, und jetzt gehe ich schlafen, damit ich morgen um halb 8 fit für mein Quälprogramm bin *huah*
Montag, 7. Januar 2013
Da isse wieder :)
Nachdem die Anzahl besorgter Mails in den letzten Tagen doch zunahm, gibt's hier ein kleines Lebenszeichen von mir.
Ganz lieben Dank erstmal für eure Weihnachts- und Neujahrswünsche :) Ich habe mich sehr darüber gefreut und war doch überrascht, wie viele trotz meiner längeren Blogabstinenz an mich gedacht haben.
Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gestartet. Ich wünsche euch natürlich nur das Beste, dass eure Träume sich erfüllen, eure Wünsche wahr werden und ihr eine ganz tolle Zeit habt.
Ich bin endlich in der Studienstadt angekommen. Seit 1. Dezember wohne ich in einer 4er-WG in der Stadt *yöy* Nix Stadtrand oder schlimmer noch Kaff weit draußen. Zwar auch nicht "mitten drin", aber das wäre unitechnisch sowieso blöd.
Meine WG mag ich sehr gern! Wir sind 2 Weiblein und 2 Männlein und ich bin mit meinen zarten 25 die Jüngste *g* D. studiert mit mir (daher kannten wir uns schon, auch, wenn er sich nicht mehr an mich erinnern konnte *haha*), die anderen beiden sind berufstätig. Das ist ganz cool, weil wir so nicht ständig aufeinander hocken und uns auf die Nerven gehen. Die Wohnung ist ziemlich groß und bietet genug Platz für alle und zum auch-mal-aus-dem-Weg-gehen.
Mein Zimmer ist noch nicht ganz fertig, was u.a. an meinem Vater liegt, der permanent dadurch glänzt, sich an Abmachungen NICHT zu halten. Dadurch wurde der ganze Umzug zu einem kleinen Drama und ein Bett habe ich auch immer noch nicht... Nunja. Es wundert mich eigentlich nicht, in Anbetracht der Situation hatte ich mir aber ein bisschen mehr Zuverlässigkeit von ihm erhofft :(
Bilder zeige ich denn in den nächsten Tagen mal, muss jetzt erstmal wieder zur Uni.
Ich drück euch alle virtuell ganz fest :)
Pony
Ganz lieben Dank erstmal für eure Weihnachts- und Neujahrswünsche :) Ich habe mich sehr darüber gefreut und war doch überrascht, wie viele trotz meiner längeren Blogabstinenz an mich gedacht haben.
Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gestartet. Ich wünsche euch natürlich nur das Beste, dass eure Träume sich erfüllen, eure Wünsche wahr werden und ihr eine ganz tolle Zeit habt.
Ich bin endlich in der Studienstadt angekommen. Seit 1. Dezember wohne ich in einer 4er-WG in der Stadt *yöy* Nix Stadtrand oder schlimmer noch Kaff weit draußen. Zwar auch nicht "mitten drin", aber das wäre unitechnisch sowieso blöd.
Meine WG mag ich sehr gern! Wir sind 2 Weiblein und 2 Männlein und ich bin mit meinen zarten 25 die Jüngste *g* D. studiert mit mir (daher kannten wir uns schon, auch, wenn er sich nicht mehr an mich erinnern konnte *haha*), die anderen beiden sind berufstätig. Das ist ganz cool, weil wir so nicht ständig aufeinander hocken und uns auf die Nerven gehen. Die Wohnung ist ziemlich groß und bietet genug Platz für alle und zum auch-mal-aus-dem-Weg-gehen.
Mein Zimmer ist noch nicht ganz fertig, was u.a. an meinem Vater liegt, der permanent dadurch glänzt, sich an Abmachungen NICHT zu halten. Dadurch wurde der ganze Umzug zu einem kleinen Drama und ein Bett habe ich auch immer noch nicht... Nunja. Es wundert mich eigentlich nicht, in Anbetracht der Situation hatte ich mir aber ein bisschen mehr Zuverlässigkeit von ihm erhofft :(
Bilder zeige ich denn in den nächsten Tagen mal, muss jetzt erstmal wieder zur Uni.
Ich drück euch alle virtuell ganz fest :)
Pony
Mittwoch, 21. November 2012
"Dass du noch lächeln kannst...
...in deiner Situation! Ich wär' wahrscheinlich schon von ner Brücke gesprungen!", sagte eine Freundin neulich zu mir.
Das hat mir ein bisschen zu denken gegeben. Wenn ich ehrlich bin, empfinde ich meine aktuelle Situation nämlich als gar nicht soo schlimm / schrecklich. Klar ist es scheiße, dass ich keine Wohnung habe. Klar ist es scheiße, dass T. und ich so ein Theater am Start haben. Klar ist es scheiße, dass meine Finanzlage sehr, sehr bescheiden ist. Klar ist es scheiße, dass ein gewisser Jemand mich an den Rand des Wahnsinns treibt.
Andererseits habe ich den größten Schatz an meiner Seite, den man sich vorstellen kann. Dieser Schatz heißt "Freundschaft" und zeichnet sich durch viele Kleinigkeiten aus. Allen voran durch jeden Einzelnen, bei dem ich spontan oder geplant nächtigen durfte. Durch meine Cousine, die mir beim Packen und Schleppen geholfen hat. Durch die, die sich auch mal gnadenlos den Verstand mit mir wegschießen. Durch die, die Zeitungsanzeigen und schwarze Bretter abklappern, um mich endlich in der Studienstadt unterzubringen.
Dann gibt es noch meinen lieben B., den ich eigentlich schon ewig kenne, mit dem ich aber erst seit letztem Sommer regelmäßigen Kontakt habe. Egal, wie scheiße es mir gerade geht, er schafft es einfach immer irgendwie, mich aufzumuntern oder zumindest mich kurzzeitig abzulenken. Freundschaft zwischen Mann und Frau ist ja immer so ne Sache, aber bei uns beiden funktioniert es ganz großartig. Wir ziehen uns körperlich so gut an wie zwei gleichgepolte Magnete, was dieses Freundschaftsding einfach erleichtert!
Und das beste zum Schluss: meine liebe Freundin A., die mich seit Wochen bei sich hausen lässt! Die immer ein offenes Ohr für mich hat, mich in jeglicher Hinsicht unterstützt und einfach immer da ist, wenn ich sie brauche.
A. und B. - meine Felsen in der Brandung! Meine Stützen, ohne die ich wirklich arm dran wäre.
Also, egal wie beschissen die Welt aussieht, so lang man noch einen einzigen Freund hat, der einem zur Seite steht, ist einfach alles nur halb so aussichtslos!
Das hat mir ein bisschen zu denken gegeben. Wenn ich ehrlich bin, empfinde ich meine aktuelle Situation nämlich als gar nicht soo schlimm / schrecklich. Klar ist es scheiße, dass ich keine Wohnung habe. Klar ist es scheiße, dass T. und ich so ein Theater am Start haben. Klar ist es scheiße, dass meine Finanzlage sehr, sehr bescheiden ist. Klar ist es scheiße, dass ein gewisser Jemand mich an den Rand des Wahnsinns treibt.
Andererseits habe ich den größten Schatz an meiner Seite, den man sich vorstellen kann. Dieser Schatz heißt "Freundschaft" und zeichnet sich durch viele Kleinigkeiten aus. Allen voran durch jeden Einzelnen, bei dem ich spontan oder geplant nächtigen durfte. Durch meine Cousine, die mir beim Packen und Schleppen geholfen hat. Durch die, die sich auch mal gnadenlos den Verstand mit mir wegschießen. Durch die, die Zeitungsanzeigen und schwarze Bretter abklappern, um mich endlich in der Studienstadt unterzubringen.
Dann gibt es noch meinen lieben B., den ich eigentlich schon ewig kenne, mit dem ich aber erst seit letztem Sommer regelmäßigen Kontakt habe. Egal, wie scheiße es mir gerade geht, er schafft es einfach immer irgendwie, mich aufzumuntern oder zumindest mich kurzzeitig abzulenken. Freundschaft zwischen Mann und Frau ist ja immer so ne Sache, aber bei uns beiden funktioniert es ganz großartig. Wir ziehen uns körperlich so gut an wie zwei gleichgepolte Magnete, was dieses Freundschaftsding einfach erleichtert!
Und das beste zum Schluss: meine liebe Freundin A., die mich seit Wochen bei sich hausen lässt! Die immer ein offenes Ohr für mich hat, mich in jeglicher Hinsicht unterstützt und einfach immer da ist, wenn ich sie brauche.
A. und B. - meine Felsen in der Brandung! Meine Stützen, ohne die ich wirklich arm dran wäre.
Also, egal wie beschissen die Welt aussieht, so lang man noch einen einzigen Freund hat, der einem zur Seite steht, ist einfach alles nur halb so aussichtslos!
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