Hallo ihr Lieben,
zum Ende des Jahres gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. In letzter Zeit ging es mal wieder richtig rund, ausnahmsweise aber im positiven Sinn ;) Genaueres könnt ihr in den nächsten Zeilen finden. Ok, man könnte das Thema etwas sensibler anschneiden, aber auf mich warten leere Umzugskartons, die gefüllt werden wollen und eine Kündigung, die geschrieben werden muss...
Guten Rutsch euch allen, habt einen guten Start ins neue Jahr und passt auf euch auf. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch und euren Geschichten.
Pony
Jahresrückblick gefunden beim Schäfchen
Zugenommen oder abgenommen?
Trotz viel Sportelei erstmal nicht abgenommen. Seit ein paar Wochen purzeln zwar die Pfunde, aber das wird nur von kurzer Dauer sein ;)
Haare länger oder kürzer?
kürzer
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
kurzsichtig - und seit vorhin mit dem Gefühl, dass es schlimmer geworden ist *sfz*
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Musste ja nun allein Miete zahlen usw.
Der hirnrissigste Plan?
Mit meiner Mutter 2 Wochen allein in "Urlaub" zu fahren...
Die gefährlichste Unternehmung?
fällt mir spontan nicht ein. Entweder, ich bin langweilig oder es war einfach nix los...
Der beste Sex?
Mit dem südhessischen König ;)
Die teuerste Anschaffung?
ein Kleiderschrank, den ich nun gar nicht brauche *grr*
Das leckerste Essen?
Sushi beim Lieblings-Sushidealer - immer wieder
Das beeindruckenste Buch?
Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes
Der ergreifendste Film?
Uff, da fällt mir nix ein!
Die beste CD?
Am häufigsten gehört definitiv "Volks Rock'N'Roller" von Andreas Gabalier
Die meiste Zeit verbracht mit...?
Freunden
Die schönste Zeit verbracht mit...?
dem Mann ♥
Vorherrschendes Gefühl 2013?
durchwachsen. Die erste Hälfte war größtenteils katastrophal, seit Juni geht es wieder bergauf und ich hoffe, das bleibt erstmal so.
2013 zum ersten Mal getan?
schwanger geworden ♥
2013 nach langer Zeit wieder getan?
einfach mal getan, was ich wollte, ohne Rücksicht auf irgendwen zu nehmen
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
1) bescheurte Kerle
2) Nervenzusammenbruch
3) Streit mit einer Freundin
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
bin ich selbst - ich dache, ich müsse jemanden von mir überzeugen (aber das war gar nicht nötig *haha*)
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
meine und die Mannes-Eltern zu werdenden Großeltern gemacht
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
diese Babygeschichte einfach so anzunehmen, ohne Drama, ohne Pardon und einfach zu uns zu stehen. In Anbetracht dessen, dass wir uns kaum kennen und das total nicht geplant war, finde ich das nicht selbstverständlich.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Schön, dass es dich gibt (muss ich so vom Schäfchen mopsen)
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Hmm, vielleicht sollten das die anderen beantworten.
2013 war mit einem Wort?
Achterbahn
Sonntag, 29. Dezember 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
Für Alice ;)
Es waren einmal die beiden
Prinzessinnen N und M, die in einer fränkischen Weinstadt
residierten. Eines schönen Tages reiste der südhessische König C
in diese Stadt, um mit den beiden Prinzessinnen einen Abend im
Lichtspielhaus zu verbringen. Um den gesellschaftlichen Pflichten
nachzukommen (N und C mussten einander noch vorgestellt werden),
wurde sich zu einer gemütlichen Runde mit prickelnden Getränken auf
M's Balkon verabredet. Doch dann geschah etwas, mit dem niemand
gerechnet hatte: Die hünenhafte Gestalt und das vom studentischen
Fechten gezeichnete Gesicht C's zogen N sofort in seinen Bann. Als
sie ihm die Hand zum Kusse reichte, fuhr ein Blitz hernieder, der ihr
den Atem stocken und die Welt um sie herum zum Stillstand kommen
ließ. Und auch C verlor sich im Anblick der hübschen Prinzessin,
die ihm da vor die königliche Nase geschwebt war. Der Verlauf des Abends war
geprägt von einem unköniglichen Verzehr prickelnder Getränke und noch mehr
unköniglichem Humor, so dass schnell klar war, dass König und
Prinzessin aus dem selben Holz geschnitzt waren.
Prinzessin M gefiel die Situation gar
nicht und von Eifersucht getrieben, versuchte sie am nächsten Abend
alles in ihrer Macht stehende, eine Kontaktaufnahme zwischen den
beiden zu verhindern und N gar mit einem anderen Prinzen zu
verpartnern. Doch ihre Bemühungen waren vergeblich und mit Hilfe
eines großen sozialen Netzwerkes kamen die beiden schlussendlich
doch in Kontakt. Der König lud die Prinzessin alsbald ein, seine
Ländereien zu begutachten. Obwohl N die nahezu greifbare Anziehung
zwischen ihnen deutlich spürte, sträubte sie sich gegen einen
Besuch, da sie nicht wusste, wie M denn nun zu C stand. Diese
beteuerte zwar immer wieder, an C nicht näher interessiert zu sein,
aber konnte man sich dem sicher sein?
Dann kam der Tag, an dem C's
Beharrlichkeit und N's Spontanität aufeinander trafen und ehe sie es
sich versah, saß die Prinzessin in einer Kutsche auf dem Weg zum
Schloss des Königs. Aus dem geplanten eintägigen Aufenthalt wurde
ein viertägiger Kurzurlaub und einzig der Umstand, dass sie nicht
genügend Roben eingepackt hatte, veranlasste die Prinzessin
schließlich, wieder in ihre fränkischen Gefilde abzureisen. Kurze
Zeit später jedoch machte N sich wieder auf, um die Jagdgründe des
Königs besichtigen. Dies hatte bei ihrem ersten Besuch nur
unzureichend stattgefunden, da die Prinzessin von den Hofnarren des
Königs erst einmal auf Herz und Nieren überprüft wurde. Nachdem
sie ihre Trinkfestigkeit, einen gesunden Appetit und ihre
Gesellschaftsfähigkeit bewiesen hatte, verbrachten sie und der König
die restliche Zeit lieber entspannt im Schloss, anstatt über
verregnete Felsen, nasse Wiesen und durch dunkle Wälder zu klettern.
Während dieses länger andauernden
Besuches wurde klar: Hier hatte das Schicksal zusammen geführt, was
zusammen gehört. Allerdings waren es die Eltern des Königs, die
dies zuerst bemerkten. Da sie großen Gefallen an der Prinzessin
gefunden hatten, setzten sie alles daran, N an ihren Hof zu holen.
Auch dieser war mittlerweile klar geworden, dass sie ihre Gefühle
für den König nicht länger unterdrücken können würde. Bei einem
rauschenden Fest am Hofe des königlichen Bruders offenbarte die
Prinzessin sich schließlich dem völlig verdatterten König, der
sein Glück gar nicht recht begreifen wollte. Und da die männlichen
Gefühlsmühlen ja meistens etwas langsamer mahlen, dauerte es
weitere eineinhalb Wochen bis der König der Prinzessin mitteilte,
dass er seinen weiteren Lebensweg mit ihr an seiner Seite beschreiten
wolle.
Doch was wurde aus M? Diese fühlte
sich in ihrem Stolz verletzt, hatte sie den König doch zuerst
gesehen. Getrieben von Neid und Missgunst legt sie nun ein gar
unhöfisches Verhalten an den Tag und versucht, Prinzessin N vom
fränkischen Hofe zu vertreiben. Doch hier ist das letzte Wort noch
nicht gesprochen, der letzte Kelch noch nicht geleert. Ob M in ihrem
Bestreben erfolgreich sein oder doch noch zur Vernunft kommen wird,
wird die Zukunft zeigen. Und der König und die Prinzessin? Ja, wenn
diese nicht gestorben sind, dann telefonieren sie noch heute...
Na, wenn das mal keine Gute-Nacht-Geschichte ist, dann weiß ich's auch nicht ;)
Schlaft gut ihr Lieben,
Pony
Dienstag, 8. Oktober 2013
20 facts about me
Bei Ricarda habe ich den Tag gesehen und da ich ja schon wieder ewig nichts gepostet habe, mir aber auch gerade nichts anderes einfällt, gibt es nun auch hier 20 wahllos zusammen gewürfelte, vielleicht auch nutzlose Infos über mich:
1. Ich liebe es, mit den Fingern oder mit Stäbchen zu essen. Besteck finde ich langweilig.
2. Ich bin wohl der größte Prokrastinator, den die Welt je gesehen hat und ich hasse mich dafür.
3. Ich habe keine Probleme damit, frei vor anderen Leuten zu sprechen. Erst am Wochenende hab ich vor 120 Frauen dummes Zeug quatschen müssen und es hat wunderbar geklappt. Und wehe, man hört mir nicht zu, dann werd ich richtig böse!
4. Ich telefoniere nicht gern und es gibt nur wenige Menschen, mit denen ich es richtig lang aushalte.
5. Obwohl ich noch nie wirklich regelmäßig geraucht habe, habe ich manchmal totale Lust darauf und lass dieser dann auch freien Lauf.
6. Ich liebe Schuhe! Da schrecke ich auch vor großen Höhen oder wilden Mustern nicht zurück.
7. Obwohl ich selten bis nie Sport mache, wurde mir neulich gesagt, dass ich einen sehr muskulösen Körper habe (von einem Sportprofi!). Das hat mich sehr gefreut *_*
8. "Ich dachte: 'Wahnsinn, die sieht aus wie Dita von Teese!', als ich dich das erste Mal gesehen habe." - ist eins der schönsten Komplimente, das ich je bekommen habe.
9. Mein Bedürfnis nach körperlicher Nähe ist momentan so groß, dass es manchmal unerträglich ist.
10. Wenn ich könnte, würde ich ständig Dirndl tragen.
11. Ohne Brille finde ich mich auch in meiner eigenen Wohnung kaum zurecht.
12. Mein Apfelfon und ich sind verwachsen. Ich nutze es wirklich für alles: zum Quatschen mit Freunden, als Kamera, zum Musikhören, als Kalender, Nachschlagewerk, zum Dragon City spielen...
13. Ich bekomme unheimlich schnell blaue Flecke und sehe daher immer aus, als wäre ich verprügelt worden.
14. Ich bin total hektisch und kann ganz schlecht auf mich und meine Sachen aufpassen. In den letzten Monaten habe ich 4 iPhone-Hüllen geschrottet, weil mir das Teil so oft runter fällt :(
15. Ich fahre wahnsinnig gern Auto und noch viel lieber schnell.
16. Mein 2. Vorname ist der meiner Patentante. Sie ist ein wahnsinnig toller Mensch, mein Vorbild und ich liebe sie sehr. Deshalb trage ich ihren Namen mit Stolz und lege Wert darauf, dass er auf offiziellen Dokumenten wie Zeugnissen erscheint.
17. Mein 3. Vorname ist Spontanität. Ich bin Spezialistin im "schnell ein paar Sachen zusammen packen und für unbestimmte Zeit irgendwo irgendwen besuchen".
18. Ich kann so laut schreien, dass ich die Stimmbänder merklich vibrieren fühle und Ohrenpfeifen von mir selbst bekomme.
19. Im Schnitt falle ich einmal im Monat eine Treppe runter oder hoch. In Kombination mit Punkt 13 sorgt das natürlich dafür, dass ich es mir im Sommer gut überlegen muss, ob ich eine kurze Hose anziehe oder nicht.
20. Ich steh auf "bad boys". Hat ein Kerl die ein oder andere (Kneipen-) Schlägerei im Lebenslauf, ist Jäger/im Besitz eines Waffenscheins oder trägt er gar nen Schmiss im Gesicht, steigen die Aktien deutlich. Als vor 1,5 Monaten ein Exemplar vor mir stand, das alle diese Kriterien (und noch viele mehr!) erfüllte, war es um mich geschehen, aber das ist eine andere Geschichte...
Auch ich werde niemanden speziell taggen, ich bin müde und will ins Bett ^^ Aber ich freue mich, wenn ihr mitmacht und mir einen Kommentar mit Link zu eurem Beitrag hinterlasst. Ich lese dieses "sinn- und nutzlose" Zeug nämlich sehr gern ;)
Gute Nacht ihr Lieben,
Pony
1. Ich liebe es, mit den Fingern oder mit Stäbchen zu essen. Besteck finde ich langweilig.
2. Ich bin wohl der größte Prokrastinator, den die Welt je gesehen hat und ich hasse mich dafür.
3. Ich habe keine Probleme damit, frei vor anderen Leuten zu sprechen. Erst am Wochenende hab ich vor 120 Frauen dummes Zeug quatschen müssen und es hat wunderbar geklappt. Und wehe, man hört mir nicht zu, dann werd ich richtig böse!
4. Ich telefoniere nicht gern und es gibt nur wenige Menschen, mit denen ich es richtig lang aushalte.
5. Obwohl ich noch nie wirklich regelmäßig geraucht habe, habe ich manchmal totale Lust darauf und lass dieser dann auch freien Lauf.
6. Ich liebe Schuhe! Da schrecke ich auch vor großen Höhen oder wilden Mustern nicht zurück.
7. Obwohl ich selten bis nie Sport mache, wurde mir neulich gesagt, dass ich einen sehr muskulösen Körper habe (von einem Sportprofi!). Das hat mich sehr gefreut *_*
8. "Ich dachte: 'Wahnsinn, die sieht aus wie Dita von Teese!', als ich dich das erste Mal gesehen habe." - ist eins der schönsten Komplimente, das ich je bekommen habe.
9. Mein Bedürfnis nach körperlicher Nähe ist momentan so groß, dass es manchmal unerträglich ist.
10. Wenn ich könnte, würde ich ständig Dirndl tragen.
11. Ohne Brille finde ich mich auch in meiner eigenen Wohnung kaum zurecht.
12. Mein Apfelfon und ich sind verwachsen. Ich nutze es wirklich für alles: zum Quatschen mit Freunden, als Kamera, zum Musikhören, als Kalender, Nachschlagewerk, zum Dragon City spielen...
13. Ich bekomme unheimlich schnell blaue Flecke und sehe daher immer aus, als wäre ich verprügelt worden.
14. Ich bin total hektisch und kann ganz schlecht auf mich und meine Sachen aufpassen. In den letzten Monaten habe ich 4 iPhone-Hüllen geschrottet, weil mir das Teil so oft runter fällt :(
15. Ich fahre wahnsinnig gern Auto und noch viel lieber schnell.
16. Mein 2. Vorname ist der meiner Patentante. Sie ist ein wahnsinnig toller Mensch, mein Vorbild und ich liebe sie sehr. Deshalb trage ich ihren Namen mit Stolz und lege Wert darauf, dass er auf offiziellen Dokumenten wie Zeugnissen erscheint.
17. Mein 3. Vorname ist Spontanität. Ich bin Spezialistin im "schnell ein paar Sachen zusammen packen und für unbestimmte Zeit irgendwo irgendwen besuchen".
18. Ich kann so laut schreien, dass ich die Stimmbänder merklich vibrieren fühle und Ohrenpfeifen von mir selbst bekomme.
19. Im Schnitt falle ich einmal im Monat eine Treppe runter oder hoch. In Kombination mit Punkt 13 sorgt das natürlich dafür, dass ich es mir im Sommer gut überlegen muss, ob ich eine kurze Hose anziehe oder nicht.
20. Ich steh auf "bad boys". Hat ein Kerl die ein oder andere (Kneipen-) Schlägerei im Lebenslauf, ist Jäger/im Besitz eines Waffenscheins oder trägt er gar nen Schmiss im Gesicht, steigen die Aktien deutlich. Als vor 1,5 Monaten ein Exemplar vor mir stand, das alle diese Kriterien (und noch viele mehr!) erfüllte, war es um mich geschehen, aber das ist eine andere Geschichte...
Auch ich werde niemanden speziell taggen, ich bin müde und will ins Bett ^^ Aber ich freue mich, wenn ihr mitmacht und mir einen Kommentar mit Link zu eurem Beitrag hinterlasst. Ich lese dieses "sinn- und nutzlose" Zeug nämlich sehr gern ;)
Gute Nacht ihr Lieben,
Pony
Samstag, 7. September 2013
Nachtschicht
Mal wieder *sfz*
Diese Hausarbeit schiebe ich nun im 4. Semester vor mir her! Beim ersten Mal war der Kurs total chaotisch und unstrukturiert, dementsprechend chaotisch die Themenverteilung und -bearbeitung. Wäre die erste Hausarbeit gewesen, ich war unsicher, also wurde das Ganze nix. Im Semester drauf einen anderen Kurs des Moduls belegt, bessere Dozentin gehabt, eigentlich ganz gutes Thema, aber 4 Hausarbeiten + 1 Protokoll in 6 Wochen? 2 Hausarbeiten schaffte ich nicht, diese war wieder dabei. Letztes Semester hab ich es gar nicht erst versucht, fragt mich nicht, warum. Und nun sitze ich wieder hier, will bzw. MUSS dieses Ding endlich schreiben, aber kriege keinen vernünftigen Satz zustande.
Englische Sprachwissenschaft liegt mir sowieso nicht so wirklich. Metaphern finde ich zwar total spannend, aber eher unter lyrischer als sprachwissenschaftlicher Ananlyse :(
Abgabetermin (MONTAG!) und die ständige Angst, irgendwo ein Zitat zu übersehen und mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert zu werden, sitzen mir im Nacken und machen Witze über mich. Über allem schwebt der Ärger über mich selbst, dass ich es schon wieder nicht auf die Reihe kriege.
Allerdings bin ich in solchen Momenten dankbar dafür, dass ich nicht Journalistin geworden bin. Schreiben, wenn ich muss, ist einfach nicht mein Ding.
Eigentlich wollte ich längst fertig sein und die Karl-Lagerfeld-Doku gucken *heul*
Ich schmeiß das Studium und werd Pirat! So! Ach Mist, werde ja seekrank :-/
Diese Hausarbeit schiebe ich nun im 4. Semester vor mir her! Beim ersten Mal war der Kurs total chaotisch und unstrukturiert, dementsprechend chaotisch die Themenverteilung und -bearbeitung. Wäre die erste Hausarbeit gewesen, ich war unsicher, also wurde das Ganze nix. Im Semester drauf einen anderen Kurs des Moduls belegt, bessere Dozentin gehabt, eigentlich ganz gutes Thema, aber 4 Hausarbeiten + 1 Protokoll in 6 Wochen? 2 Hausarbeiten schaffte ich nicht, diese war wieder dabei. Letztes Semester hab ich es gar nicht erst versucht, fragt mich nicht, warum. Und nun sitze ich wieder hier, will bzw. MUSS dieses Ding endlich schreiben, aber kriege keinen vernünftigen Satz zustande.
Englische Sprachwissenschaft liegt mir sowieso nicht so wirklich. Metaphern finde ich zwar total spannend, aber eher unter lyrischer als sprachwissenschaftlicher Ananlyse :(
Abgabetermin (MONTAG!) und die ständige Angst, irgendwo ein Zitat zu übersehen und mit einem Plagiatsvorwurf konfrontiert zu werden, sitzen mir im Nacken und machen Witze über mich. Über allem schwebt der Ärger über mich selbst, dass ich es schon wieder nicht auf die Reihe kriege.
Allerdings bin ich in solchen Momenten dankbar dafür, dass ich nicht Journalistin geworden bin. Schreiben, wenn ich muss, ist einfach nicht mein Ding.
Eigentlich wollte ich längst fertig sein und die Karl-Lagerfeld-Doku gucken *heul*
Ich schmeiß das Studium und werd Pirat! So! Ach Mist, werde ja seekrank :-/
Montag, 26. August 2013
Statt Postkarten ;)
Moin zusammen :)
Vielen lieben Dank erstmal für eure Kommentar zum letzten Post, ich habe mich sehr über eure durchweg positiven Reaktionen gefreut!
Großspurig habe ich auch angekündigt, dass es wieder öfter was zu lesen gibt - und dann bin ich in Urlaub gefahren, ohne zu wissen, ob ich überhaupt mit dem www verbunden sein werde *sfz* Aber was soll's, "dieses Internet" ist ja zum Glück sogar in den entlegendsten Regionen der Welt angekommen, weshalb ich euch nun eine virtuelle Postkarte vom Comer See zukommen lassen kann.
Im April war es grau und kalt und mir ging es schlecht, also habe ich von Muttern zu 2 gemeinsamen Wochen in Italien überreden lassen. Nunja. Dumm war's nicht, aber die klügste Idee aller Zeiten sieht auch anders aus. Seit Samstag sind wir nun hier, die fast 8 stündige Fahrt haben wir gut überstanden. Allerdings gehen uns nun langsam aber sicher die Gesprächsthemen aus :-/ Sowas hatte ich befürchtet, da sie und ich in völlig unterschiedlichen Welten leben. Oft habe ich das Gefühl, meine Mutter sieht nur die negativen dinge des Lebens, kann sich nur beschweren. Egal, wie schön es gerade ist, irgendwas findet sie immer, worüber sie meckern kann. Und wenn gerade nichts greifbar ist, muss ihre Ehe herhalten oder irgendwelche anderen Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit. Zwar hatte ich das irgendwie befürchtet, aber doch gehofft, dass der Urlaub sie etwas ablenkt.
Am Donnerstag habe ich Geburtstag und den werden wir in Mailand feiern. Ich hoffe, dass sie sich wenigstens da ein bisschen zurück hält, denn für mich war es echt eine Überwindung, über meinen Geburtsag weg zu fahren! Ich feiere nämlich wahnsinnig gern und liebe spontane Überraschungsbesuche usw. Fällt ja nu alles weg. Selbst Anrufe werde ich nur bedingt entgegen nehmen können, weil wegen Handykosten und so *seufz* Nunja, abwarten und Latte Macchiato trinken, vielleicht gibt sie sich ja noch nen Ruck...
Ich wünsche euch ne schöne Zeit und schicke ein bisschen Sonne nach Deutschland :)
Pony
Vielen lieben Dank erstmal für eure Kommentar zum letzten Post, ich habe mich sehr über eure durchweg positiven Reaktionen gefreut!
Großspurig habe ich auch angekündigt, dass es wieder öfter was zu lesen gibt - und dann bin ich in Urlaub gefahren, ohne zu wissen, ob ich überhaupt mit dem www verbunden sein werde *sfz* Aber was soll's, "dieses Internet" ist ja zum Glück sogar in den entlegendsten Regionen der Welt angekommen, weshalb ich euch nun eine virtuelle Postkarte vom Comer See zukommen lassen kann.
Im April war es grau und kalt und mir ging es schlecht, also habe ich von Muttern zu 2 gemeinsamen Wochen in Italien überreden lassen. Nunja. Dumm war's nicht, aber die klügste Idee aller Zeiten sieht auch anders aus. Seit Samstag sind wir nun hier, die fast 8 stündige Fahrt haben wir gut überstanden. Allerdings gehen uns nun langsam aber sicher die Gesprächsthemen aus :-/ Sowas hatte ich befürchtet, da sie und ich in völlig unterschiedlichen Welten leben. Oft habe ich das Gefühl, meine Mutter sieht nur die negativen dinge des Lebens, kann sich nur beschweren. Egal, wie schön es gerade ist, irgendwas findet sie immer, worüber sie meckern kann. Und wenn gerade nichts greifbar ist, muss ihre Ehe herhalten oder irgendwelche anderen Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit. Zwar hatte ich das irgendwie befürchtet, aber doch gehofft, dass der Urlaub sie etwas ablenkt.
Am Donnerstag habe ich Geburtstag und den werden wir in Mailand feiern. Ich hoffe, dass sie sich wenigstens da ein bisschen zurück hält, denn für mich war es echt eine Überwindung, über meinen Geburtsag weg zu fahren! Ich feiere nämlich wahnsinnig gern und liebe spontane Überraschungsbesuche usw. Fällt ja nu alles weg. Selbst Anrufe werde ich nur bedingt entgegen nehmen können, weil wegen Handykosten und so *seufz* Nunja, abwarten und Latte Macchiato trinken, vielleicht gibt sie sich ja noch nen Ruck...
Ich wünsche euch ne schöne Zeit und schicke ein bisschen Sonne nach Deutschland :)
Pony
Donnerstag, 22. August 2013
Soll ich? Soll ich nicht?
Hallöchen miteinander :)
Wie so manche Leserin ja bemerkt hat, war ich in den letzten Monaten blogtechnisch nicht mal mehr sporadisch aktiv, sondern in der Versenkung verschwunden. Ich habe nun die letzten Tage überlegt, ob ich über den Grund dieses Verschwindens schreiben soll oder nicht. Nach dem Lesen des heutigen Ordnungshüterinnen-Post habe ich mich dafür entschieden - auch und vor allem für mich selbst. Das www vergisst schließlich nichts und in den Tiefen meiner Festplatte würde der Text wohl auf Nimmerwiedersehen untergehen.
Wie ja einige wissen, habe ich mich letzten Oktober von T., früher-bekannt-als-Traummann, getrennt. Diese Entscheidung kam für viele überraschend und auch irgendwie übereilt. Statt mich erstmal in Ruhe mit allem auseinander zu setzen, habe ich alle Emotionen in diesem Zusammenhang in einen "Schrank" gesperrt, bin erst zu einer Freundin und dann in die Studienstadt gezogen. In den Pausen zwischen Arbeit und Uni gab es für mich eigentlich nur eins: Partys bis zum Umfallen. Und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich entweder in der Uni, arbeiten oder feiern war. Schlaf war Mangelware, dafür floss Alkohol in rauen Mengen. So im Nachhinein muss ich auch ehrlich zugeben, dass mein Freundeskreis "sauber" ist hat mich wahrscheinlich davor bewahrt, mit Schlimmerem in Kontakt zu kommen. Ich denke, ihr versteht, was ich meine.
Wie das Leben so spielt, näherten T. und ich uns irgendwann wieder an. Meine (katastrophale) finanzielle Situation, aber auch familiäre Rückschläge wie der Tod meiner Großtante, hatten eine emotionale Talfahrt ausgelöst, die er zumindest zeitweise stoppte.Wieder stopfte ich allerhand Gefühlskram in den "Schrank", ohne weiter darüber nachzudenken oder zu reflektieren.
Als T. von einem Tag auf den anderen plötzlich eine Neue hatte, wurde aus meiner Talfahrt ein freier Fall. Die Türen des imaginären Schranks gaben nach und der ganze Berg aufgestauter Emotionen verschiedenster Art begrub mich, wie eine Lawine.
In der folgenden Nacht wachte ich mit einer Panikattacke auf, die es in sich hatte. Damit hatte ich zu der Zeit, als T. in China arbeitete, schon meine Erfahrungen gesammelt, aber diese Nacht übertraf alles. Wenn ich nur daran denke, kriecht die nackte Angst meinen Rücken hinauf. Egal, was ich unternahm, nichts half. Ich stolperte stundenlang wie ein eingesperrtes Raubtier durch die Wohnung, gefangen in meiner Gefühlswelt, ohne Ausweg. Nach 4 Stunden (!) lies die Panik schließlich etwas nach und machte einem Weinkrampf Platz. Auch dieser war nicht in den Griff zu kriegen, weshalb ich schließlich beim Arzt landete und mit Beruhigungsmittel vollgepumpt wurde. Es dauerte weitere 3 Stunden, bis die Heulerei aufhörte und ich fähig war, einigermaßen klar zu denken.
Leider sollte diese Attacke nicht die einzige bleiben und mein emotionaler freier Fall war für mich nicht mehr aufzuhalten, weshalb ich mich schließlich erst in die Hände eines Therapeuten und später in die von Medikamenten begab. Letztere hauten mich mit ihren Nebenwirkungen körperlich zwar erstmal um, brachten mich seelisch aber sehr schnell wieder in Richtung Gleichgewicht, so dass ich schlaflose Nächte, Panik und Heulkrämpfe langsam aber sicher hinter mich bringen konnte.
Die Nebenwirkungen ließen leider nur bedingt nach und ich hatte wochenlang zu kämpfen, wusste aber, dass ich meiner Seele diesen Schutz noch nicht wegnehmen konnte und durfte. Doch das Schicksal zeigte sich einsichtig und ich traf zufällig jemanden, der meinen Fall erst bremste und schlussendlich dabei half, ihn komplett zu beenden. Ohne es zu wissen, half M. mir, mein Selbstbewusstsein wieder zu finden und polierte es nebenbei auch ordentlich auf ;-) Er hob den "Schrank" an und ich räumte nach und nach den ganzen Emotionsmüll darunter raus und auf.
Einiges musste und muss in diesem "Schrank" bleiben, kann nicht aufgeräumt werden. Seit der Therapie ist mir das klar. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen beruhigend zu wissen, dass man an diesen Päckchen nicht rumdoktern muss, sondern sie einfach da lassen kann, wo sie sind!
Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Mut hatte, mir Hilfe zu suchen und diese in jeder Form angenommen habe, auch die medikamentöse. In dieser Hinsicht war ich sehr überrascht von der Reaktion meiner Freunde. Ich habe nur einer Hand voll davon erzählt, aber bis auf eine reagierten alle mit Bestürzung ob meiner schlimmen Verfassung und Verständnis dafür, dass ich die Tabletten nahm. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es verhinderte, dass ich mich abkapselte (wie hätte ich die Nebenwirkungen zB erklären sollen, hätte niemand davon gewusst?!?).
Mittlerweile bin ich wieder frei von Medizin und soweit stabil. Es wäre gelogen zu behaupten, über alles hinweg zu sein. Aber ich weiß jetzt zumindest, wo meine Schwachpunkte liegen und kann besser auf mich aufpassen. Im Nachhinein stellte sich übrigens raus, dass M. auch mit einigem zu kämpfen hatte, als wir uns kennen lernten. Wir haben uns gegenseitig aufgebaut, ohne es zu merken. Schon irgendwie lustig. Wie schlimm es mir wirklich ging und wie viel er für mich getan hat, weiß er gar nicht. Wer weiß, vielleicht erzähle ich ihm irgendwann mal davon.
Ich wünsche niemandem, dass er so etwas durchmachen muss! Aber bitte scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen, wenn ihr einmal in einer Sackgasse steckt. Man muss sich nicht quälen und allein durch die Hölle gehen! Oft hört man "Da musst du halt durch.", aber das stimmt nicht. Ganz im Ernst? Man kann auch ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung leben. Machen wir aber nicht und warum? Weil es das Leben unnötig erschwert!
Oha, obwohl ich das Ausmaß meiner Verfassung nur angerissen habe, ist das hier ein halber Roman geworden. Ich bin ja gespannt, ob das überhaupt jemand liest ;-) Für mich ist es gut, dass ich diese Zeit so zusammengefasst habe und das ist mir eigentlich das wichtigste.
Achja, eine weitere Hilfe war mir übrigens dieses Buch bzw. das Hörbuch dazu: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner. Die Geschichte ist fast schon identlich mit meiner, was mich manchmal ein bisschen erschreckt hat. Auf der Onlineplattform des STERN habe ich einen "ganz okayen" (der Ausdruck stammt aus dem Buch ;-) Oha, ist das jetzt ein Plagiat??) Artikel darüber gefunden - auch wenn da mal jemand vor der Veröffentlichung hätte Korrekturlesen sollen.
Wie so manche Leserin ja bemerkt hat, war ich in den letzten Monaten blogtechnisch nicht mal mehr sporadisch aktiv, sondern in der Versenkung verschwunden. Ich habe nun die letzten Tage überlegt, ob ich über den Grund dieses Verschwindens schreiben soll oder nicht. Nach dem Lesen des heutigen Ordnungshüterinnen-Post habe ich mich dafür entschieden - auch und vor allem für mich selbst. Das www vergisst schließlich nichts und in den Tiefen meiner Festplatte würde der Text wohl auf Nimmerwiedersehen untergehen.
Wie ja einige wissen, habe ich mich letzten Oktober von T., früher-bekannt-als-Traummann, getrennt. Diese Entscheidung kam für viele überraschend und auch irgendwie übereilt. Statt mich erstmal in Ruhe mit allem auseinander zu setzen, habe ich alle Emotionen in diesem Zusammenhang in einen "Schrank" gesperrt, bin erst zu einer Freundin und dann in die Studienstadt gezogen. In den Pausen zwischen Arbeit und Uni gab es für mich eigentlich nur eins: Partys bis zum Umfallen. Und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich entweder in der Uni, arbeiten oder feiern war. Schlaf war Mangelware, dafür floss Alkohol in rauen Mengen. So im Nachhinein muss ich auch ehrlich zugeben, dass mein Freundeskreis "sauber" ist hat mich wahrscheinlich davor bewahrt, mit Schlimmerem in Kontakt zu kommen. Ich denke, ihr versteht, was ich meine.
Wie das Leben so spielt, näherten T. und ich uns irgendwann wieder an. Meine (katastrophale) finanzielle Situation, aber auch familiäre Rückschläge wie der Tod meiner Großtante, hatten eine emotionale Talfahrt ausgelöst, die er zumindest zeitweise stoppte.Wieder stopfte ich allerhand Gefühlskram in den "Schrank", ohne weiter darüber nachzudenken oder zu reflektieren.
Als T. von einem Tag auf den anderen plötzlich eine Neue hatte, wurde aus meiner Talfahrt ein freier Fall. Die Türen des imaginären Schranks gaben nach und der ganze Berg aufgestauter Emotionen verschiedenster Art begrub mich, wie eine Lawine.
In der folgenden Nacht wachte ich mit einer Panikattacke auf, die es in sich hatte. Damit hatte ich zu der Zeit, als T. in China arbeitete, schon meine Erfahrungen gesammelt, aber diese Nacht übertraf alles. Wenn ich nur daran denke, kriecht die nackte Angst meinen Rücken hinauf. Egal, was ich unternahm, nichts half. Ich stolperte stundenlang wie ein eingesperrtes Raubtier durch die Wohnung, gefangen in meiner Gefühlswelt, ohne Ausweg. Nach 4 Stunden (!) lies die Panik schließlich etwas nach und machte einem Weinkrampf Platz. Auch dieser war nicht in den Griff zu kriegen, weshalb ich schließlich beim Arzt landete und mit Beruhigungsmittel vollgepumpt wurde. Es dauerte weitere 3 Stunden, bis die Heulerei aufhörte und ich fähig war, einigermaßen klar zu denken.
Leider sollte diese Attacke nicht die einzige bleiben und mein emotionaler freier Fall war für mich nicht mehr aufzuhalten, weshalb ich mich schließlich erst in die Hände eines Therapeuten und später in die von Medikamenten begab. Letztere hauten mich mit ihren Nebenwirkungen körperlich zwar erstmal um, brachten mich seelisch aber sehr schnell wieder in Richtung Gleichgewicht, so dass ich schlaflose Nächte, Panik und Heulkrämpfe langsam aber sicher hinter mich bringen konnte.
Die Nebenwirkungen ließen leider nur bedingt nach und ich hatte wochenlang zu kämpfen, wusste aber, dass ich meiner Seele diesen Schutz noch nicht wegnehmen konnte und durfte. Doch das Schicksal zeigte sich einsichtig und ich traf zufällig jemanden, der meinen Fall erst bremste und schlussendlich dabei half, ihn komplett zu beenden. Ohne es zu wissen, half M. mir, mein Selbstbewusstsein wieder zu finden und polierte es nebenbei auch ordentlich auf ;-) Er hob den "Schrank" an und ich räumte nach und nach den ganzen Emotionsmüll darunter raus und auf.
Einiges musste und muss in diesem "Schrank" bleiben, kann nicht aufgeräumt werden. Seit der Therapie ist mir das klar. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen beruhigend zu wissen, dass man an diesen Päckchen nicht rumdoktern muss, sondern sie einfach da lassen kann, wo sie sind!
Ich bin jedenfalls froh, dass ich den Mut hatte, mir Hilfe zu suchen und diese in jeder Form angenommen habe, auch die medikamentöse. In dieser Hinsicht war ich sehr überrascht von der Reaktion meiner Freunde. Ich habe nur einer Hand voll davon erzählt, aber bis auf eine reagierten alle mit Bestürzung ob meiner schlimmen Verfassung und Verständnis dafür, dass ich die Tabletten nahm. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und es verhinderte, dass ich mich abkapselte (wie hätte ich die Nebenwirkungen zB erklären sollen, hätte niemand davon gewusst?!?).
Mittlerweile bin ich wieder frei von Medizin und soweit stabil. Es wäre gelogen zu behaupten, über alles hinweg zu sein. Aber ich weiß jetzt zumindest, wo meine Schwachpunkte liegen und kann besser auf mich aufpassen. Im Nachhinein stellte sich übrigens raus, dass M. auch mit einigem zu kämpfen hatte, als wir uns kennen lernten. Wir haben uns gegenseitig aufgebaut, ohne es zu merken. Schon irgendwie lustig. Wie schlimm es mir wirklich ging und wie viel er für mich getan hat, weiß er gar nicht. Wer weiß, vielleicht erzähle ich ihm irgendwann mal davon.
Ich wünsche niemandem, dass er so etwas durchmachen muss! Aber bitte scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen, wenn ihr einmal in einer Sackgasse steckt. Man muss sich nicht quälen und allein durch die Hölle gehen! Oft hört man "Da musst du halt durch.", aber das stimmt nicht. Ganz im Ernst? Man kann auch ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung leben. Machen wir aber nicht und warum? Weil es das Leben unnötig erschwert!
Oha, obwohl ich das Ausmaß meiner Verfassung nur angerissen habe, ist das hier ein halber Roman geworden. Ich bin ja gespannt, ob das überhaupt jemand liest ;-) Für mich ist es gut, dass ich diese Zeit so zusammengefasst habe und das ist mir eigentlich das wichtigste.
Achja, eine weitere Hilfe war mir übrigens dieses Buch bzw. das Hörbuch dazu: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner. Die Geschichte ist fast schon identlich mit meiner, was mich manchmal ein bisschen erschreckt hat. Auf der Onlineplattform des STERN habe ich einen "ganz okayen" (der Ausdruck stammt aus dem Buch ;-) Oha, ist das jetzt ein Plagiat??) Artikel darüber gefunden - auch wenn da mal jemand vor der Veröffentlichung hätte Korrekturlesen sollen.
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Montag, 12. August 2013
12 von 12 aka Lebenszeichen
Ihr Lieben, ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Lange ist der letzte Post her, mein Leben ist mit mir mal wieder davon gerannt in den letzten Monaten... Heute gibt es also ein kleines Lebenszeichen in Form von 12 von 12 und feierlich gelobte Besserung.
Sodelle, das war mein Tag auch schon. Ich geh nun schlafen und träume hoffentlich von einem neuen Bloglayout, vielen Postideen und noch mehr Zeit zum Schreiben... Mehr 12 von 12 wie immer HIER.
Gibt ja schon kreative Menschen in dieser Stadt ;)
Bruschetta mal anders - Tomaten- und Avocadowürfel auf Räuchertofu *yumm*
Verdauungsschmöker - Die Geschichte ist bisher ganz gut, der Schreibstil leider zum Schreien und Davonrennen *seufz*
Eigentlich wollte ich heute Fenster putzen...
...doch dann hat das Wetter sich so schnell verschlechtert, dass ich gerade noch meine Wäsche retten konnte.
Also hab ich mein Hörbuch angeworfen...
...und mich der Bügelwäsche gewidmet. Während der Hitzewelle war es in meinen 4 Wänden kaum auszuhalten, mit dem Bügeleisen wäre das hier also ne Sauna geworden. Entsprechend groß war der Wäscheberg, durch den ich mich kämpfen musste.
Gut, dass irgendwann irgendwer das elektrische Licht erfunden hat. Hätte ich das vorhin genutzt, hätte ich die Gießkanne nicht umgeworfen und den Flur nicht putzen müssen, weil ich nicht 10 Liter Wasser vergossen hätte... Hätte, hätte, Fahrradkette!
Essensplanung für morgen.
Und ne to-do-Liste. Ich Schussel hab heute schon wieder die Hälfte vergessen zu erledigen.
Jetzt gibt's noch neue Musik auf die Ohren...
...und das Ding kommt ab, ich geh nämlich schlafen und die Schiene macht so hässliche Abdrücke im Gesicht, wenn man drauf schläft :-/
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